Von Mikroplastik, das beim Waschen unserer Kleidung freigesetzt wird, bis hin zu den Millionen von Kleidungsstücken, die auf Mülldeponien landen – wir sind uns heute alle bewusst, welche drastischen Auswirkungen die Mode auf die Umwelt hat. Aber wie wirken sich eigentlich die Chemikalien, die für die Herstellung von Kleidungsstücken verwendet werden, auf Gesundheit und Umwelt aus?
Model und Umweltaktivist Wilson Oryema hat die Online-Plattform How Toxic Are My Clothes? ins Leben gerufen. Diese soll unser Bewusstsein für die weniger bekannten Nebenwirkungen der Mode schärfen. "Chemikalien sind in der Mode zur Norm geworden", erzählt er uns. "Niemand denkt über die Gefahren nach, die vom Tragen chemisch belasteter Kleidung entstehen."
"Chemikalien werden aus verschiedenen funktionalen Zwecken für Kleidung eingesetzt, etwa um sie weicher, knitterfrei oder schrumpffrei zu machen", erklärt Dr. Linda Greer, Senior Global Fellow am Institute for Public and Environmental Affairs in Washington D.C.. "Es gibt gute Gründe, warum die giftigsten dieser Chemikalien bei der Herstellung von Kleidung verboten werden sollten; es gibt eine endliche Anzahl, die immer wieder auftritt und für die meisten [dieser Chemikalien] gibt es sicherere Alternativen".
Als die “Detox My Fashion”-Kampagne 2011 von Greenpeace ins Leben gerufen wurde, nannte die Umweltorganisation elf Gruppen an gefährlichen Chemikalien, die in der Modeindustrie zum Einsatz kommen. Dazu gehören Flammschutzmittel, die Kleidungsstücke schwerer entzündbar machen sollen, und per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), die für wasser- und schmutzabweisende Beschichtungen verwendet werden. Nach Angaben der United States Environmental Protection Agency wird davon ausgegangen, dass beide Chemikalien den Hormonhaushalt stören und das Immunsystem schwächen können.
Doch das ist nicht alles: Phthalate, die zum Aufweichen von Kunststoffbeschichtungen verwendet werden, können die Fortpflanzung beeinträchtigen, während die in Farbstoffen verwendeten, hochgiftigen Schwermetalle unser Nervensystem schädigen können. Zu den besorgniserregenden Chemikalien zählen auch die Formaldehyde, die verhindern sollen, dass Kleidung knittert. Nach Angaben des amerikanischen National Cancer Institute sollen sie außerdem Krebs verursachen und zu Hautreizungen führen. "Formaldehyd ist eine bekannte Problem-Chemikalie", bestätigt Greer.
weiterlesen:
https://www.vogue.de/mode/artikel/giftstoffe-in-kleidung
3 der häufigsten Schadstoffe in Kleidungsstücken und wie man schädliche Auswirkungen am besten vermeidet!
In der langen Kette, die durch die Ausbeutung in der Textil-Industrie entsteht, sind toxische Chemikalien in unserer Kleidung ein Punkt, der oftmals übersehen wird.
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Um schädlicher Auwirkungen zu vermeiden, hält man sich bei Bekleidung und Textilien am besten an zertifizierte, biologische Naturmaterialien und meidet synthetische Stoffe. Ein sicheres Label wäre zum Beispiel Öko-Tex. Als Notfallsstrategie sollte man die Kleidung vor dem ersten Tragen auf jeden Fall waschen, auch wenn dabei Umweltbelastung nicht ausgeschlossen werden kann. Eine gute Alternative stellen auch in Europa produzierte Kleidungsstücke dar, da hier die Richtlinien und Kontrollen strenger gehandhabt werden als in Billiglohnländern.
Diese Substanzen werden vielfältig in Produkten eingesetzt, unter anderem weil sie fett-, schmutz- und wasserabweisend wirken. Sie werden verwendet
Ob ein Produkt PFAS enthält, lässt sich in der Regel nicht erkennen, da es in den meisten Produktbereichen keine Kennzeichnungspflicht für diese Ewigkeits-Chemikalien gibt. Hier einige Tipps und Hinweise:
Hersteller werben häufig mit "PFOA/PFOS-frei" oder "GenX-frei" z.B. auf Pfannen, Textilien oder Imprägniermitteln. Das bedeutet jedoch nur, dass bestimmte Einzelsubstanzen nicht enthalten sind, da deren Einsatz mittlerweile ohnehin verboten ist. Die Werbung ist somit häufig ein Hinweis darauf, dass das Produkt PFAS enthält.
Diese Werbeaussagen umfassen tatsächlich die gesamte Stoffgruppe mit ihren mehr als 10.000 Mitgliedern. Wenn mit solchen Aussagen geworben wird, sollte das Produkt tatsächlich PFAS-frei sein. ....
Begriffe wie "fleckgeschützt", "wasserabweisend", "ölabweisend" können Hinweise darauf sein, dass PFAS verwendet wurden.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/ewigkeitschemikalien-pfas-wo-sie-stecken-warum-sie-problematisch-sind-81811
Viele Imprägniersprays enthalten PFC (per- und polyfluorierten Chemikalien) oder per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Dabei handelt es sich um Stoffgruppen, die über 3.000 Substanzen umfasst. PFCs und PFAS haben die Haupteigenschaft, dass sie wasser-, fett- und schmutzabweisend, resistent gegen Hitze und UV-Strahlung sind. Zugleich sind sie sehr langlebig – was v.a. dann problematisch wird, wenn sie in den Umweltkreislauf gelangen. PFCs und PFAS sind für Menschen und die Umwelt sehr giftig. Sie gelangen durch den Einsatz von Imprägniermitteln in die Gewässer oder in flüchtiger Form auch in die Atmosphäre.
Wollen Sie diese Inhaltsstoffe vermeiden, achten Sie beim Kauf auf den Zusatz „PFC frei“ und „frei von Fluorcarbonen“, denn nur diese Ausdrücke garantieren Ihnen, dass kein PFC in den Sprays enthalten ist. Wenn auf den Produkten zu lesen ist, dass sie "PFOA"- oder "PFOS"-frei sind, dann bedeutet das, dass sie nur ohne diese speziell genannten Inhaltsstoffe auskommen; nicht aber, dass die Sprays generell frei von PFC sind.
Unsere Checkliste für gute Sprays beinhaltet deswegen folgende Kriterien:
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Selbst hergestelltes Spray aus essigsaurer Tonerde: Essigsaure Tonerde im Verhältnis 1:1 mit Wasser mischen und anschließend in eine Sprühflasche füllen. Schuhe ganz normal imprägnieren und trocknen lassen. Dieser Imprägnier-Schutz wird nicht für einen Trip in die Arktis reichen, aber für den Großstadt-Dschungel allemal.
https://www.chip.de/artikel/Impraegnierspray-Test-Impraegniersprays-bei-Stiftung-Warentest_162455814.html#So-testet-Stiftung-Warentest-Impr%C3%A4gniersprays
https://www.helpster.de/stoffe-impraegnieren-so-geht-s-mit-hausmitteln_229698#impragnieren-mit-dem-bugeleisen
Um Textilien zu imprägnieren, musst du keine teuren chemischen Mittel verwenden, die ungesund für Mensch und Umwelt sind. Stattdessen lassen sich Kleidung, Rucksäcke, Zelte und Schuhe sehr einfach mit essigsaurer Tonerde vor Feuchtigkeit schützen. Das natürliche Mittel wurde jahrhundertelang eingesetzt, um Dinge des täglichen Gebrauchs wasserabweisend zu machen.
Mit essigsaurer Tonerde lassen sich besonders gut Stoffe aus Naturfasern imprägnieren wie Baumwolle, Mischgewebe mit hohem Baumwollanteil, Hanf und Leinen. Ein besonderer Vorteil der Methode: Die Stoffe weisen nach dem Imprägnieren Wasser ab, bleiben aber zugleich atmungsaktiv. Bei synthetischen Fasern funktioniert die Imprägnierung nicht effektiv genug und ist deshalb nicht zu empfehlen.
https://www.smarticular.net/impraegnieren-essigsaure-tonerde-naturfaserstoff/
Welche Textillabels sind verlässlich? Augen auf beim Kleiderkauf : Wir brauchen Kleidung, um unsere Haut vor Wind und Wetter zu schützen. Natürlich möchten wir uns auch wohlfühlen und sichergehen, dass unsere zweite Haut uns nicht belastet. Das gilt besonders für empfindliche Kinderhaut. Immer wieder kursieren Skandalmeldungen durch die Medien, wo über Giftstoffe in Kleidung berichtet wird. Textillabels wollen informieren, doch welche Siegel sind verlässlich?
https://www.familienkultour.de/familie-und-kind/kleidung/augen-auf-beim-kleiderkauf-welche-textillabels-sind-verlaesslich/
Nachhaltige Mode ist vom Statement zum Trend geworden. Von der Unterhose bis zur Jeans bietet eine stetig wachsende Anzahl an Fair-Fashion-Labels inzwischen alles aus nachhaltiger Produktion an. Gleichzeitig wird Fair Shopping online und offline immer einfacher.
Nicht nur bei den großen Modeketten bekommst du günstige T-Shirts und Tops. Fair-Fashion-Labels bieten Mode-Basics oft genauso preisgünstig an, produzieren aber unter fairen Arbeitsbedingungen und verwenden Rohstoffe wie Bio-Baumwolle ohne Pestizide und aus nachhaltigem Anbau. Utopia.de
Armed Angels - Naturtextilien für Damen und Herren
Avocadostore - Naturtextilien und mehr
Bleed - Naturtextilien für Sie und Ihn
Hess Natur - Naturwaren für Gross und Klein
Maas Natur - Naturwaren für Gross und Klein
Living Crafts - Naturtextilien für Gross und Klein
Foster Natur - Naturtextilien für Gross und Klein
Engel Natur - Naturtextilien für Gross und Klein
Hanfwaren - Naturtextilein für Damen und Herren
Greenality - Naturtextilien und recycelte Materialien für Gross und Klein
Waschbär ist ein Begleiter auf dem Weg hin zu bewusstem Konsum. Wir ermutigen dazu, im Alltag ökologischer zu leben und soziale Verantwortung zu übernehmen – ohne auf etwas zu verzichten. Und wir möchten Menschen dafür begeistern, mit ihrem Handeln unsere Welt in all ihrer Vielfalt zu schützen. Basis für diesen Antrieb ist unser Leitbild und der wache Blick darauf, was um uns herum passiert.
https://www.waschbaer.de/shop/
Vor der Geburt unseres ersten Sohnes entschieden wir uns auf Anregung unserer Hebamme für die traditionelle Wickelmethode mit Stoffwindeln und Wollwindelhosen. Die nötigen Windeltextilien waren zu dieser Zeit nicht ganz einfach zu erwerben. Wir mussten einige Geschäfte aufsuchen, um die erforderlichen Mengen an Windeln, Windelhosen etc. einkaufen zu können. So kamen wir auf die Idee, interessierten Menschen dieses alternative Wickelsystem und auch andere Textilien aus Naturfasern zum Kauf anzubieten.
1989 begannen wir in unserer Wohnung mit dem Verkauf von Lammfellen, Windeln und Windelhosen. Nach und nach erweiterten wir das Sortiment um Naturtextilien, Bilderbücher, Holzspielzeug etc. Es folgte der Umzug in ein kleines Ladenlokal und 1993 kam dann unser Naturwaren-Versand hinzu.
Seit 1995 betreiben wir ausschließlich einen Versandhandel, den wir als Familienbetrieb in einem ehemaligen Bauernhof im Westerwald führen. Inzwischen umfasst unser Sortiment eine große Anzahl an umweltfreundlichen, schadstofffreien und nachhaltigen Produkten.
https://feige-natur.de/
Nachhaltige Schuh-Labels fertigen Öko-Schuhe aus pflanzlich gegerbtem Leder, Bio-Baumwolle, Naturkautschuk, Recycling-Kunstleder oder anderen
natürlichen Materialien.
Utopia nennt die besten ökologischen Schuh-Labels.
