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Super-erde bindet CO2 Ein altes Verfahren aus dem Amazonas elektrisiert die Klimaschützer

 

In Brandenburg und Berlin gewinnt eine Technik aus Südamerika Fans: Mit Terra Preta entsteht ein Boden, der extrem fruchtbar ist und Treibhausgase bindet.

                                                                                                    tagesspiegel.de


Die Vermögenssteuer ist gut für Startups,

sagt unser Kolumnist

Kolumne. Gutes Bildungssystem, gute Infrastruktur, gute Krankenversorgung – Startups profitieren von Steuern, Länder wie Schweden seien ein gutes Beispiel.

Die aktuelle Diskussion über die Vermögenssteuer vermittelt schnell den Eindruck, mit dieser Steuer würde in Deutschland plötzlich der Kommunismus ausbrechen. Gerne wird dabei vergessen, dass auch in den USA, in Großbritannien und selbst in der Schweiz Vermögen besteuert werden.                                   

                                                                                                gruenderszene.de


TRADE FOR FUTURE
statt Handel als Klimakiller

 

Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, dürfen wir die globalen Handelsströme nicht länger außer Acht lassen.
Schon jetzt ist ein Viertel aller schädlichen Klimagase auf die Handelstransporte zurück zu führen.
80% aller Waren-Transporte erfolgen mit Container-Frachtschiffen, die das besonders klimaschädliche Schweröl verbrennen. Die 20 größten Frachtschiffe verursachen mehr Luftverschmutzung als die 1 Milliarde Autos auf unserem Planeten zusammen.


Mit dem Flugzeug, dem Verkehrsmittel mit der schlechtesten Klimabilanz, werden zwar mengenmäßig weniger Waren transportiert, aber nach Warenwert gerechnet, machen die Lufttransporte 40% des weltweiten Güterverkehrs aus.
Die Transporte zu Lande per Lkw sind für uns sichtbarer, sie verstopfen Straßen und Autobahnen, verursachen Staus und Unfälle und verpesten die Luft in den Städten.


Die Treibstoffe Schweröl, Kerosin und Diesel werden gering oder gar nicht besteuert, was in der Realität staatliche Subventionierung bedeutet.
Handelsabkommen unterstützen diese Fehlentwicklung. Mehr Handel zieht mehr Transporte nach sich, dazu aber auch mehr Produktion bei allen Handelspartnern. Häufig tragen sie in besonderem Maße zur Klimaerwärmung bei.


Das CETA-Abkommen mit Kanada erlaubt den Import großer Mengen Teersand-Öl in die EU. Da dessen Produktion extrem energieintensiv und umweltschädlich ist, verzichtete die EU auf die Umsetzung einer vorgesehenen Kraftstoff-Qualitäts-Richtlinie.


Falls das MERCOSUR-Abkommen der EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay wirklich in Kraft tritt, wird es durch die Ausweitung von Sojafeldern und Rinderzucht zu einer katastrophalen Abholzung der Amazonas-Urwälder führen.


Um die Autoexporte nach USA nicht zu gefährden, haben sich die EU-Länder bereit erklärt, verflüssigtes Fracking-Gas (LNG) zu importieren und dafür spezielle LNG-Terminals in europäischen Häfen anzulegen.
Für den Handel mit Palmöl werden in Südost-Asien immer mehr Urwälder gerodet.
Oft mit Handelsverträgen verbunden sind ISDS-Abkommen, nach denen Konzerne Staaten verklagen können, wenn sie ihre Gewinnerwartungen durch u.a. klimapolitische Gesetze gefährdet sehen.


Forderungen für einen zukunftsfähigen Handel sind:
- Handelsverträge, in denen Umweltstandards übergeordnet und einklagbar sind,
- Besteuerung von Treibstoffen mit anfänglich 120 € pro Tonne CO2,
- ehrlichere Erfassung des CO2-Ausstoßes nach Ländern; er muss den Konsumenten-Ländern angelastet werden, nicht den Produzenten-Ländern,
- regionale Kreisläufe und faire Preise für Produzenten statt eines globalen Unterbieter-Wettbewerbs.


Wir brauchen ein grundsätzliches Umdenken in der Wirtschaftspolitik. Wirtschaft und Handel müssen Menschen und Natur dienen, nicht umgekehrt.


V.i.S.d.P.:Bonner Bündnis gegen TTIP & Co - für solidarischen Welthandel, Friesdorfer Straße 6, 53173 Bonn


Autofreie Stadtviertel

Erst sind alle dagegen - und dann dafür

 

Im Hamburger Stadtteil Ottensen sollen zwei Straßen für sechs Monate weitgehend autofrei bleiben. Immer mehr Städte drängen das Auto zurück, um wieder mehr Platz für die Menschen zu schaffen. 

 

                                                                                                     spiegel.de

 


Amazonas-Debatte bei Lanz:

Wissenschaftler kritisiert

die Scheinheiligkeit der Menschheit

 

Seit Wochen steht der Amazonas in Flammen, gestern war der brennende Regenwald Thema bei Markus Lanz. Wissenschaftsjournalist Harald Lesch machte der Menschheit in der Talkrunde schwere Vorwürfe – und schlug eine unkonventionelle Lösung für den Schutz der Wälder vor.    

Lange war die Feuerkatastrophe im Amazonas in der Öffentlichkeit kein Thema – jetzt befassen sich Medien und Politik ausgiebig mit dem Problem. So auch Markus Lanz in seiner Sendung vom Dienstag. Der Moderator sprach mit vier Experten über die Situation in Brasilien, darunter der Physiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch.

                                                                                                            utopia.de

Video:                                                                                                 youtube.de

 

 


15. September– Offene Gartenpforte & Pflanzentauschbörse & Vortrag Markus Gastl

 

Zum letzten Mal in diesem Jahr öffnet der Permakulturhof vorm Eichholz im Rahmen der Offenen Gartenpforte für Sie ab 11 Uhr Haus und Hof. Wie immer gibt es Vielerlei zu sehen, zu hören und zu erfahren.

Machen Sie einen Rundgang über das Gelände, betrachten Sie unsere kleinen und großen Totholzhecken, das Tonpfannenbeet und ein Hochbeet aus Naturmaterialien, lassen Sie sich inspirieren von dem Heil- und Duftpflanzenbeet mit Gemüsepflanzen und von der Anlage des Mandalabeets, erfahren Sie Neues über die Kompostwirtschaft und steigen Sie hinab in den Rübenkeller zur Wurmwelt, lassen Sie sich unsere Ideen eines Wasserwirtschaftssystems für diesen Hof erklären, erleben Sie, wie aus ehemaligen Brachflächen blühende Gartenzonen entstehen, und bestaunen Sie unsere Gemüseernte! In unserem kleinen „Hofladen“ bieten wir schmackhafte Marmeladenkreationen und anderes an.  

11 – 15 Uhr
13. Pflanzentausch- und Saatgutbörse der Bergischen Gartenarche mit Führungen im Bauerngarten um 15 Uhr. 

     

12 Uhr Informationen zu Bienen und Imkerei mit Gerlinde Neurohr-Technau


13.30 Uhr Musik und Tanz mit Andrea Galluccio (E-Bass), Milton Camilo (Tanz), Tanja Tismar (Klavier)


16 Uhr „Klangreisen und Innere Welten“ mit dem Musiker Alfonso Gravina. Es erklingen die exotischen Instrumente Didgeridoo, Djembe, Maultrommel, Hang, Hu Lu Si, Fulani.


17 Uhr – Vortrag & Diskussion zum Konzept des Hortusgartens, Markus Gastl, Hortus Insectorum und Hortus Felix

                                                                                                vormeichholz.de


 

Amazonas: Keine Sorge um Sauerstoff –

über Artenvielfalt und Klima umso mehr

 

Inferno im Regenwald: die wichtigsten Irrtümer, Fragen und Antworten. Von Christian Schwägerl    

.........          

In einem Brief an das Wissenschaftsmagazin Science legten mehr als 600 Forscher im April 2019 dar, dass der Import von Fleisch aus Brasilien allein im Jahr 2011 zu einer Zerstörung von Wald im Umfang von 300 Fußbaldfeldern täglich geführt hat.                                                                                                    riffreporter.de

 

Kommentar von R. Gehrke:

Ein ausführlicher Artikel mit vielen anschaulichen Grafiken, die das Ausmass der Zerstörung sogar weltweit sichtbar nachen.

Außerdem werden Zahlen genannt und Grafiken gezeigt, zB. zu unserem Fleischimport und Fleischexport-Zuwachs:

 

"Der Wert deutscher Exporte von Agrargütern hat sich von 28 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 71,5 Milliarden Euro 2018 mehr als verdoppelt. Besonders stark zugenommen hat der Export von Schweinefleisch aus Deutschland. Das Volumen der Exporte wurde seit dem Jahr 2000 auf knapp vier Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Ein erheblicher Teil davon geht nach China."

                                                                                                  riffreporter.de

 

Kommentar:

Die Bauern hier verdienen kaum etwas, die Bürger zahlen für die Reinigung des Trinkwassers, die Subventionen für die Bauern und leiden unter Feinstaub, während die Agrarindustrie, Transportunternehmen und Einzelhandelsdiscounter die Gewinne einstreicht. Die Folgen sind verheerend für die Umwelt (Spritzmittel, Transporte, Artensterben, Waldbrände) und für die Brasilianischen Kleinbauern, die skrupellos von ihrem Land vertrieben werden und für die afrikanischen Märkte.  Eine Loose-Loose-Loose Situation.


 

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung vom Forum Umwelt & Entwicklung und dem  Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)

 

Der Amazonas brennt: Schluss mit Pillepalle

 

DNR und Forum Umwelt & Entwicklung fordern Sanktionen gegen Brasiliens Präsident Bolsonaro

 

Berlin, 27.08.2019 - Die Welt ist empört über die kriminelle Energie, mit der Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Amazonasurwald abfackeln lässt.

Hinter dem „Wunschkandidaten der Märkte“, wie ihn die Deutsche Bank zutreffend im Oktober letzten Jahres bezeichnete, steckt das Kalkül von Brasiliens Agrarindustriellen, die noch mehr Land für Soja-, Fleisch- oder Ethanolexporte wollen. Der Amazonas brennt, weil Brasiliens Agrarmafia das so will und weil Europa die Absatzmärkte für ihre Produkte noch weiter öffnen will.

Nach Überzeugung des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR) sowie des Forums Umwelt & Entwicklung kommt es jetzt darauf an, schnell zu handeln und sofortige Sanktionen gegen die Bolsonaro-Regierung zu verhängen.

 

Seit 20 Jahren verhandelt die EU mit Brasilien und den anderen Mercosur-Staaten über ein Freihandelsabkommen. Von Anfang an war klar: den Preis für den verbesserten Marktzugang - vor allem der deutschen Auto- und Maschinenbauindustrie in Südamerika - wird die europäische Landwirtschaft bezahlen müssen.

Es ist genau diese Art von Globalisierung, die den Planeten zerstört.

Noch mehr Marktzugang für die Fleisch- und Sojabarone Brasiliens und Argentiniens ist nicht nur tödlich für den Amazonas, es ist auch tödlich für Europas bäuerliche Landwirtschaft.

Die Importe von Gen-Soja aus Brasilien, erzeugt mit dem Einsatz von Glyphosat auf ehemaligen Wald- und Savannenflächen, brauchen wir nur, wenn wir weiter auf Massentierhaltung setzen.

 

„Wir fordern ein Importverbot für brasilianische Agrarprodukte, vor allem für Soja, Fleisch und Ethanol. Wir fordern, die brasilianische Agrarindustrie mit einem Embargo von ihren Absatzmärkten abzuschneiden, und zwar solange, bis die Zerstörung des Amazonas aufhört. Zugleich fordern wir eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik, die auf nachhaltige Weidehaltung und nicht auf importierte Gen-Futtermittel aus Urwaldzerstörung setzt.

Alles andere ist Pillepalle“, so DNR-Präsident Kai Niebert.

 

Bauern in Frankreich und Irland machen Druck, das Mercosur-Abkommen zu stoppen. Im Gegensatz zu diesen Regierungen setzt die Bundesregierung immer noch unbeirrt auf dieses Abkommen und will Bolsonaros Agrarindustrie die Märkte weiter öffnen.

Die Bundesregierung setzt damit faktisch Anreize, Urwald abzubrennen und in Agrarfläche umzuwandeln.

 

„Wir müssen aufhören, von nachhaltiger Landwirtschaft und dem Schutz der Wälder immer nur zu reden. Es gibt Wichtigeres im Leben als immer noch mehr deutsche Auto- und Maschinenbauexporte.

Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien und den Mercosur-Staaten gehört in den Mülleimer“,

sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung.

 

 


Critical Mass

Was ist die Critical Mass?

 

Im Prinzip ist eine Critical Mass eine Art Fahrradtour, die in der Regel jeweils am letzten Freitag im Monat stattfindet. In einigen Städten treffen sich ein paar Dutzend Radfahrer*innen zu einer solchen Tour, in anderen Städten wiederum mehrere Tausend.                     

                                                                                                  criticalmass.in

 

Critical Mass Bochum 23.08.2019

 

Datum:  23.08.2019

Uhrzeit:  19:00 Uhr

Treffpunkt:  Rathausplatz 

                                                                               criticalmass.in/bochum

Radentscheid Witten?

 

Der Stickstoffdioxid-Grenzwert für die innerstädtische Atemluft liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Witten wies 2017 mit 43,0 Mikrogramm pro Kubikmeter deutschlandweit einen der höchsten Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid auf.

Mit einem Bürgerbegehren kannst Du dafür sorgen, dass die Radinfrastruktur ausgebaut wird und damit mehr Menschen das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel nutzen. So wird nicht nur die Luft in Witten wieder gesünder – es steigen auch die Sicherheit und die Lebensqualität. 

                                                                                                  klimawende.org


 

Wir kämpfen gegen übermäßigen Energie- und  Ressourcenverbrauch!

 

Auch auf kommunaler Ebene steigt der Energie- und Ressourcenverbrauch stetig an. Daher sind besonders Kommunen gefordert, Klimaschutz hohe Priorität einzuräumen und selbst ganz konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Die Deutsche Umwelthilfe hat sich zum Ziel gesetzt die zentrale Rolle von Kommunen für den Klimaschutz zu fördern.                                                                                                                                                               umwelthilfe.de

 

 

"In Deutschland stehen noch immer beinahe 90 Prozent der Dächer leer, also  energetisch völlig umsonst in der Gegend herum!"   (klimareporter)                                                                                                             Publikationen und Positionen zum Kommunalen Klimaschutz                    duh.de

 

 


Großer Wurf statt "Pillepalle" ist gefragt

 

Beim Klimaschutz muss Schluss sein mit "Pillepalle", hat Angela Merkel neulich vor der Unionsfraktion gesagt.

Na, dann: Ein besserer Tag für den großen klimapolitischen Wurf als der 20. September wird sich nicht finden lassen.

Zwei Ereignisse werden den 20. September prägen. Die "Fridays for Future"-Bewegung hat für den Tag zu einem Welt-Streik fürs Klima aufgerufen. In Deutschland will am selben Tag das Klimakabinett der Bundesregierung seine Klimapolitik konkretisieren.  

 

Zeit für Taten

 

Jetzt aber muss Schluss sein mit immer mehr bürokratischen Hürden für die Erneuerbaren und Schluss mit bloßen Ankündigungen.

Nötig sind – bitte – Taten wie diese:

Seit Monaten werden von allen Parteien, außer von der AfD, kleine Schritte für die große Herausforderung "Klimakatastrophe" diskutiert – aber leider alles "Pillepalle". Es fehlt die große Vision, die für wirklichen Klimaschutz begeistert.

...............

 

............US-Wissenschaftler haben soeben errechnet, dass auf weniger als einem Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen genug Strom für den gesamten Weltbedarf produziert werden könnte – mit Solarsystemen. In Deutschland stehen noch immer beinahe 90 Prozent der Dächer leer, also energetisch völlig umsonst in der Gegend herum! 

 

Zu Recht sagen die "Fridays for Future"-Demonstranten: "Wir machen so lange Schulstreik, bis ihr wirklich handelt."

 

Schon 2007 hat Angela Merkel gesagt: "Die Klimakrise ist die Überlebensfrage der Menschheit". Als Umweltministerin hat sie 1995 eine Kerosin-Steuer auf Flugbenzin und eine europäische CO2-Steuer gefordert. Jetzt – 24 Jahre später – sollten endlich Taten folgen.

.....

 

............................                                                                      Klimareporter.de

 

 

Unser Aufruf richtet sich an jede Generation                        fridaysforfuture.de

 

Wie wir durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nehmen       

                                                                                         Klimawende von unten

                                                                                        

Die Wiener "Öffis" kosten nur einen Euro am Tag               sueddeutsche zeitung

 

 


Klima

 

„Fridays for Future“ rügt

stockenden Windkraft-Ausbau in Hessen

 

Die „Fridays for Future“-Aktivisten sehen beim Windkraftausbau die Landesregierung am Zug, Al-Wazir gibt dem Bund die Schuld. ........

Hessen werde seiner Verantwortung nicht gerecht, sagte Dominik Lawetzky von der Wiesbadener „Fridays for Future“-Gruppe am Freitag.

Als Beleg nannte er den Umstand, dass in Hessen in der ersten Jahreshälfte 2019 „exakt null Windkraftanlagen“ in Betrieb genommen worden seien. Hessen stehe damit nicht allein, räumte Lawetzky ein.

                                                                                      Frankfurter Rundschau

 

 


 

Deutschland subventioniert fossile Energien mit

 

46 Milliarden Euro jährlich

 

Nach einer Greenpeace-Studie fallen die meisten Subventionen im Verkehrssektor an. Mit den künstlich verbilligten fossilen Energien blockiert die Bundesregierung den Klimaschutz, wie es bei der Organisation heißt.    ..

.........

Die Bundesregierung gebe demnach jährlich 46 Milliarden Euro für den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl und Gas aus, hieß es am Dienstag. Damit werde die Energiewende künstlich verteuert.

Zugleich wälze die Bundesregierung einen Großteil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab. ....

...............            

Dabei hätten sich die Regierungschefs bereits 2009 auf einem G20-Gipfel in den USA verpflichtet, die fossilen Subventionen zu beenden.     ..............                                                                                                                           pv-magazin.de

 

 


EU-Mercosur-Handelsabkommen entspricht nicht dem 21. Jahrhundert

 

Die EU hat sich im Juli mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) auf ihr bisher wichtigstes Handelsabkommen geeinigt. Es soll die weltweit größte Handelszone begründen. Doch es steht zu befürchten, dass mit dem Abkommen der Handel auf Kosten von Klima, ArbeitnehmerInnen und der Gesundheit aller gehen wird. 

                                                                                                   nachdenkseiten

 

 

EU-Mercosur: Ein "brutales" Abkommen?

 

Pestizide, Hormone, Genmanipulation: Südamerikas Landwirtschaft entspricht oft nicht den EU-Normen. Dennoch hat Brüssel ein Freihandelsabkommen mit dem Mercosur abgeschlossen. Werden die EU-Qualitätsstandards unterhöhlt?

                                                                                                               dw.com

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klimaschutz

 

Debatte über Fleischkonsum:

Schafft die Mehrwertsteuer ab!

 

von Daniel Baumann

 

Deutschland diskutiert darüber, ob Fleisch über eine höhere Mehrwertsteuer verteuert werden soll. Das Gegenteil wäre richtig.

Das Schnitzel ein paar Cent teurer, der Sonntagsbraten auch. Das ist die Lösung, die gerade debattiert wird, um die verheerenden Schäden zu beseitigen, die von der industriellen Fleischproduktion in Deutschland ausgehen. Tiere, Natur und Klima leiden darunter.

 

Steuerliche Anreize neu setzen

......

                                                                                        Frankfurter Rundschau

 

 

Die Qual bringt Kapital

 

Die Produktion von Fleisch und Milchprodukten heizt die Klimakrise an – und verursacht enormes Tierleid. Unser Autor ist Strafrechtler und argumentiert: Tierschutzrecht, das wirtschaftlichen Erfolg als vernünftigen Grund für Tierquälerei durchgehen lässt, hat seinen Namen nicht verdient.

 

Kommentar:

"Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz."

Aber zum  wirtschaftlichen Nutzen darf man Tiere quälen, weil Geld eine ernste Angelegenheit ist?"

 

Wenn schon Tierleid, dann wenigstens bei uns?

Das sind Argumente, die nicht überzeugen. Die "Sicherung von Arbeitsplätzen" entbindet nicht von der Verantwortung für unternehmerisches Handeln...

 

                                                                   weiterlesen:            klimareporter.de

Fleisch und Milch sind klimaschädlich

Klima geht durch den Magen: Bei Produktion, Transport und Lagerung von Lebensmitteln werden Kohlendioxid und andere Treibhausgase wie Lachgas und Methan frei. Das gilt besonders für tierische Produkte. Sie sind deutlich ineffizienter als pflanzliche Nahrungsmittel: Von den Pflanzen, die die Tiere fressen, könnte man mehr Menschen ernähren als letztendlich von dem produzierten Fleisch.

 
Hinzu kommt im Fall von Kühen, dass ihre Verdauung Methan freisetzt. Rindfleisch ist schon deshalb schädlicher fürs Klima als etwa Hühnchen. Auch Milchprodukte sind deswegen vergleichsweise klimaschädlich. Geht es rein um den Klimaeffekt, also nicht um den Tierschutz, muss man bei einer vegetarischen Ernährung also genau hinschauen: Wer viel Käse, Milch und Sahne zu sich nimmt, könnte eine schlechtere Bilanz haben als jemand, der Hühnerfleisch isst. (scz)

Fleisch und Milch sind klimaschädlich

Klima geht durch den Magen: Bei Produktion, Transport und Lagerung von Lebensmitteln werden Kohlendioxid und andere Treibhausgase wie Lachgas und Methan frei. Das gilt besonders für tierische Produkte. Sie sind deutlich ineffizienter als pflanzliche Nahrungsmittel: Von den Pflanzen, die die Tiere fressen, könnte man mehr Menschen ernähren als letztendlich von dem produzierten Fleisch.

 
Hinzu kommt im Fall von Kühen, dass ihre Verdauung Methan freisetzt. Rindfleisch ist schon deshalb schädlicher fürs Klima als etwa Hühnchen. Auch Milchprodukte sind deswegen vergleichsweise klimaschädlich. Geht es rein um den Klimaeffekt, also nicht um den Tierschutz, muss man bei einer vegetarischen Ernährung also genau hinschauen: Wer viel Käse, Milch und Sahne zu sich nimmt, könnte eine schlechtere Bilanz haben als jemand, der Hühnerfleisch isst. (scz)

 

Fleisch und Milch sind klimaschädlich

Klima geht durch den Magen: Bei Produktion, Transport und Lagerung von Lebensmitteln werden Kohlendioxid und andere Treibhausgase wie Lachgas und Methan frei. Das gilt besonders für tierische Produkte. Sie sind deutlich ineffizienter als pflanzliche Nahrungsmittel: Von den Pflanzen, die die Tiere fressen, könnte man mehr Menschen ernähren als letztendlich von dem produzierten Fleisch.

 
Hinzu kommt im Fall von Kühen, dass ihre Verdauung Methan freisetzt. Rindfleisch ist schon deshalb schädlicher fürs Klima als etwa Hühnchen. Auch Milchprodukte sind deswegen vergleichsweise klimaschädlich. Geht es rein um den Klimaeffekt, also nicht um den Tierschutz, muss man bei einer vegetarischen Ernährung also genau hinschauen: Wer viel Käse, Milch und Sahne zu sich nimmt, könnte eine schlechtere Bilanz haben als jemand, der Hühnerfleisch isst. (scz)

Fleisch und Milch sind klimaschädlich

Klima geht durch den Magen: Bei Produktion, Transport und Lagerung von Lebensmitteln werden Kohlendioxid und andere Treibhausgase wie Lachgas und Methan frei. Das gilt besonders für tierische Produkte. Sie sind deutlich ineffizienter als pflanzliche Nahrungsmittel: Von den Pflanzen, die die Tiere fressen, könnte man mehr Menschen ernähren als letztendlich von dem produzierten Fleisch.

 
Hinzu kommt im Fall von Kühen, dass ihre Verdauung Methan freisetzt. Rindfleisch ist schon deshalb schädlicher fürs Klima als etwa Hühnchen. Auch Milchprodukte sind deswegen vergleichsweise klimaschädlich. Geht es rein um den Klimaeffekt, also nicht um den Tierschutz, muss man bei einer vegetarischen Ernährung also genau hinschauen: Wer viel Käse, Milch und Sahne zu sich nimmt, könnte eine schlechtere Bilanz haben als jemand, der Hühnerfleisch isst. (scz)

 


Grüne Häutungen, Steinzeit-Strom und der Schleudersitz im Bremserhäuschen

 

Kalenderwoche 32: Wie schnell einflussreiche Parteien und Verbände jetzt angesichts der Klimadebatte ihre Modernisierung verkünden, ist erstaunlich und durchaus erfreulich, sagt Tim Meyer, Vorstand beim Öko-Energieversorger Naturstrom und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Man sollte aber genau hinschauen, was unter der grünen Farbe ist.

                                                                                                 Klimareporter.de

 


Dissensmanagement

durch Zersetzung und Spaltung:

 

Wie sich emanzipatorische Veränderungsbedürfnisse neutralisieren lassen

 

Schon vor mehr als 250 Jahren drückte der große schottische Philosoph David Hume seine Verwunderung über die Leichtigkeit aus, mit der eine Minderheit von Besitzenden über die Mehrheit der Nichtbesitzenden herrschen kann.

Nur durch Beherrschung der Meinung könne es, Hume zufolge, zu einer solchen Situation kommen.

 

Diese Einsicht hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren.

Denn demokratische Gesellschaftsformen sind für die tatsächlichen Zentren der Macht nur akzeptabel, wenn sie sich so gestalten lassen, dass sie für die Machtausübenden risikofrei sind. 

......                                                                                        westendverlag.de

    

Die Verantwortungslüge

 

Der Neoliberalismus missbraucht unser Verantwortungsgefühl, um uns die Schuld für sein Versagen aufzuhalsen.

Ein Kommentar von Roland Rottenfußer.

 

„Es liegt an dir“, hören wir landauf, landab. Oder: „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Das klingt so gut und ist so gut gemeint, dass sich sehr viele den Schuh anziehen und sich mit Schuldgefühlen plagen. Unser Verantwortungsbereich scheint immer mehr zu wachsen, während durch die autoritäre Politik der Mächtigen unser tatsächlicher Einfluss nach und nach schrumpft. ..............

 

Innerhalb des alten Systems erleben wir jedoch immer wieder das alte Spiel: Arbeiter und Endverbraucher sollen das kleine Stück vom Kuchen unter sich aufteilen, das die Abzocker übrig lassen.

Der österreichische Sachbuchautor Christian Felber sieht dahinter ein perfides System: „Wir werden vom eigentlichen Platz des politischen Geschehens ferngehalten und in die Supermärkte gelotst, wo wir unsere demokratische Verantwortung ausleben sollen, in einem zugewiesenen Reservat der Wahlfreiheit als Ersatz für echte Demokratie.“

 

Felber trifft den Kern: Die Bürger werden von wichtigen Entscheidungen systematisch ausgeschlossen. Zum Beispiel durch die Verweigerung direkter Demokratie (außer in der Schweiz) und durch Verlagerung von Entscheidungen auf die EU-Ebene. Gleichzeitig sollen wir uns „immer verantwortlicher“ fühlen. ...........

 

Ein Beispiel: Bei der „Bankenrettung“ 2008 wurde klar, dass Banken zwar ungeniert mit Milliardensummen zockten, aber nicht einsahen, warum sie die Verluste selbst tragen sollten. Dafür hat man ja den Steuerzahler. „Eigenverantwortung“ ist heute vor allem der Kampfbegriff der Unverantwortlichen. Unsere Verantwortung steht und fällt mit unserem realen Einfluss auf das Geschehen.   .........

 

Beispiel Friedenspolitik: Hier herrscht oft eine Eigenverantwortungsmentalität, die zu kurz greift. Spirituelle Menschen argumentieren: „Der Friede beginnt in dir“. Der Friede im eigenen Herzen hat aber mit dem Weltfrieden nur am Rande zu tun. Er muss nach außen getragen werden, um gesellschaftliche Realität zu werden.

Der Friedenspsychologe Professor Gert Sommer mahnt politisches Engagement an: „Mit sich selbst im Frieden zu sein ist auch schön. Aber selbst wenn 99 Prozent der Weltbevölkerung im Frieden sind und 1 Prozent ist es nicht, dann reicht das völlig aus, um Kriege zu führen.“   ...................

 

 

 

Tagesdosis 30.7.2019- Die Verantwortungslüge                                                                 https://tube.kenfm.de/w/8SJJwgJaEnJQorTrcqsDhA

 


Was sind für Sie Pseudolinke?


Philosoph Robert Pfaller spricht mit uns über Gendersternchen als neoliberales Distinktionsinstrument (Abgrenzungsinstrument) von Kulturlinken.


taz FUTURZWEI: Fangen wir mit einer komplizierten Frage an, Herr Pfaller: Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer allgemeinen Infantilisierung der Menschen und einer Erosion von Demokratie?


ROBERT PFALLER: Ja. Denn Demokratie beruht auf dem Prinzip, dass alle sich um das kümmern, was alle angeht. Wenn durch Infantilisierung Leute zunehmend dazu erzogen werden, sich nur noch um das zu kümmern, was sie persönlich betrifft, dann ist eine Voraussetzung von Demokratie zerstört. ............              Quelle: taz                                                                                    nachdenkseiten

 


 

Warum Los Angeles aus politischen Gründen jetzt weiße Straßen hat

 

In Los Angeles wird seit wenigen Wochen weißer Straßenbelag getestet, der die Stadt abkühlen soll. Für die Bewohner hat dieser einen angenehmen Nebeneffekt, außerdem setzt die Stadt damit ein deutliches Zeichen.  ..........

Der kühlere Asphalt soll auch bezwecken, dass die Menschen ihre Klimaanlagen an den heißen Tagen nicht mehr so aufdrehen müssen. Das nützt der Verlangsamung der Erderwärmung ebenso wie dem einzelnen Einwohner, der Stromkosten sparen soll. (Anmerkung: Vielleicht kann man dem Asphalt auch kostengünstig Kalk beimischen?)

Damit argumentiert etwa auch das US-amerikanische White Roof Project, das sich dafür einsetzt, dass Dächer weiß gestrichen werden – der Einzelne spare dadurch Strom, und die Erde könne sich abkühlen.                                                 welt.de

 

 

Es kühlt so grün

Von Johanna Henkel-Waidhofer

 

Auch dieses Jahr werden Hitzerekorde gemessen. Und wer schwitzt, sucht Abhilfe durch Ventilatoren und Aircondition. Dabei gibt es längst kollektive und ökologische Möglichkeiten, die Temperaturen in Gebäuden zu senken.

                                                                                                           kontext.de

 

 


Anpassung an Klimawandel

"In vielen Städten sieht es schlecht aus"

 

Deutschland tue nicht genug für den Klimaschutz, sagt Steffen Bender vom Helmholtz-Zentrum im Gespräch mit tagesschau.de. Bei der Anpassung von Städten und Landwirtschaft an den Klimawandel sehe es aber noch schlechter aus.  .......

 

Man müsste zum Beispiel darüber nachdenken, ob der Aufbau oder die Geometrien von Stadtquartieren nicht anders gestaltet werden müssten, so dass Gebäude sich gegenseitig verschatten, die Fassaden und Dächer begrünt werden und größere Wasserflächen implementiert werden. Stattdessen beobachten wir bei der überwiegenden Mehrheit der Projekte eine weiter zunehmende Verdichtung, bei der sich anschließend die Hitze in den Straßen  staut. 

                                                                                                    tagesschau.de

 

 

Klimawandel

Hitzewelle in Deutschland forderte

über 1.200 Todesopfer

 

Die Klimakrise schlug 2018 voll ein. Durch Extremwetterereignisse hatte Deutschland verhältnismäßig die meisten Todesopfer weltweit zu beklagen.

Auch bei den wirtschaftlichen Schäden liegt das Land weit vorne. Hitze und Dürre forderten ihren Tribut.

05.12.2019 – Zwischen April und Juni 2018 lag die Temperatur in Deutschland 2,9 Grad über dem bisherigen Durchschnitt. Gleichzeitig liegt sie im Trend steigender Werte. Doch noch hat sich das Immunsystem vieler Menschen hierzulande nicht auf anhaltend hohe Temperaturen mit gleichzeitiger Trockenheit eingestellt.

Die Folge: Hitzekrämpfe bis hin zum Hitzeschlag, der Lebensbedrohlich seien kann. Und tatsächlich forderte die Hitzewelle 2018 ihren Tribut.

1.234 Menschen starben hierzulande nachweislich durch die extreme Hitze. Weitere 12 starben durch andere Extremwetterereignisse wie Stürme und Starkregen. Mit 1,5 Toten pro 100.000 Einwohner hatte Deutschland 2018 im relativen Vergleich die meisten Todesopfer durch Extremwetter weltweit zu beklagen. 

                                                                                              energiezukunft.eu

 


Kommentar von R. Gehrke:

 

Golfregion:

Pubertäre Drohgebärden am Pulverfass und gemeinsames   Zündeln mit den Feuerzeugen an der Lunte.

 

Statt einer Entspannungspolitik, wie Willy Brandt sie beispielhaft umgesetzt hat, wird von Amerikanern und jetzt auch von den Europäern eine dumme Eskalationspolitik betrieben. Wie geschichtsvergessen kann man sein?

 

Soll das der Kampf gegen den Terror sein?

Oder ist das der Terror?

 

Zitat:

"Die Scheinheiligkeit, mit der die Kaperung eines britischen Schiffes durch den Iran in den Medien kommentiert wird, ist schockierend — hat Großbritannien doch nur wenige Wochen vorher ein iranisches Schiff gekapert. In solchen Fällen hilft manchmal nur Satire, um nicht an der Welt zu verzweifeln. Rob Slane und der Kindergarten der Weltpolitik. 

Eine neue Studie der Universität des Unübersehbar Offensichtlichen fand heraus: Wenn ein Land das Schiff eines anderen Landes klaut, dann reagiert das Land, dessen Schiff gestohlen wurde, möglicherweise damit, ein Schiff des Landes zu stehlen, das ihres geklaut hat."         ;-)

.......                                                                                             rubikon-news

 

"In den 70iger Jahren sagte Willy: Deutschland muss vom Erdöl unabhängig werden. Was ist daraus geworden bis heute?

Um jeden Wohnblock kreisen Zweitakter, Freischneider und Rasenmäher(das Öl wird mit verbrannt), mit unglaublichem Schadstoffausstoss, (soviel giftige Abgase wie 20 Autos) und machen einem Höllenlärm. Auf unsere Verkehrspolitik, die immer genau die falschen Weichen stellt, (mehr Autoverkehr statt Ausbau der Bahn, Buslinien Fahrradwege zB.) brauche ich wohl kaum hinzuweisen.

Was ist, wenn das Öl auch nur 5-mal teurer wird, was ja nur der harmloseste Effekt einer Eskalation wäre?

Das würde zu einer Weltwirtschaftskrise bisher unbekannten Ausmasses führen.

 

siehe:

                                                                                                                 welt.de

                                                                                                             spiegel.de

 

Statt die Erneuerbaren dezentral auszubauen und solche menschenverachtenden und Territorien souveräner Staaten missachtenden Kriege um Erdöl überflüssig zu machen, wird die Propagandamaschine angeworfen und mit unkalkulierbaren Risiken gespielt, als könnten wir notfalls auf eine zweite Erde flüchten!

Das Öl muss in der Erde bleiben, die Waffen gehören in den Panzerschrank, oder reichen uns zwei trockene Sommer noch nicht? Brauchen wir noch mehr Krieg, Terror, menschliches Leid und Umweltvernichtung?

Am besten mit Uranmunition, um unsere Abfälle loszuwerden und weitere Länder auf Jahrhunderte zu verseuchen, das Erbgut von millionen Menschen nachhaltig zu schädigen?

 

Die Sonne schickt uns Energie im Überfluss und wir zanken uns um den Dreck!?

Als wäre die Golfregion ein Teil unseres Landes.

Schlimm genug, das der Tropenwald brennt wie schon lange nicht,

 

außerdem:

 

Die Arktis

Einige der Feuer könnten zu den größten der Welt gehören. Satellitenbilder legen nahe, dass mindestens fünf Brände jeweils eine Fläche von mehr als 100.000 Hektar umfassen, .....Allein im Juni bliesen die Brände 50 Megatonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre. 5.07.2019

 

siehe unten:

 

Brände verstärken Klimawandel

Feuer wüten in der Arktis   

 

Dass es in der Arktis brennt, ist nichts Ungewöhnliches. In diesem Jahr aber wüten die Flammen besonders heftig. Das Problem: Der Klimawandel ist nicht nur schuld an den arktischen Feuer - die Brände verstärken ihn sogar noch.              n-tv.de


In Sibirien wüten weiter heftige Waldbrände.

Nach Angaben der Forstverwaltung sind inzwischen mehr als 2,8 Millionen Hektar Fläche abgebrannt. Das ist die Größe von Brandenburg.

In Alaska brennt der Wald bereits auf 9000 Quadratkilometern, Freitag, 26. Juli 2019.

 

Brauchen wir noch mehr Brandherde und Katastrophen?

Für mich sind das Situationen, die eine sofortige Zusammenarbeit aller Völker zur Rettung unseres Heimatplaneten erfordern, aber was machen unsere Eliten und Politiker? Genau das Gegenteil! Warum? Wollen sie uns verheizen?

                                                                                                            R. Gehrke

Iran:

Eine ganz große Koalition verfällt dem Kriegstaumel

 

Das erneute Versagen der Medien vor einem Krieg

   

Alle wollen die gefährliche Bundeswehr-Mission gegen den Iran: die CDU, die Grünen, die Industrie, die Verteidigungsministerin und diverse Lobbyisten. Die Medien versagen einmal mehr angesichts dieser ganz offenen Eskalation. Die SPD hat wie so oft keine glaubwürdige Position. Widerstand kommt einzig von der LINKEN. Von Tobias Riegel. .......  ................

 

Schockierende Leichtfertigkeit gegenüber Iran-Kampagne

 

Es gab Zeiten, da haben solche Forderungen aufgeregte Debatten und sogar den Rücktritt des Bundespräsidenten Köhler ausgelöst. Heute ist die Abstumpfung anscheinend weiter fortgeschritten. An dieser Abstumpfung nicht unschuldig sind auch Teile der deutschen Medienlandschaft. Aktuell fiel in dieser Richtung etwa die „FAZ“ auf, die einen unverblümten westlichen Herrschaftsanspruch für die Golfregion formulierte:

„Amerika und Europa können die Golfregion aus eigenem Interesse nicht anderen Akteuren überlassen – ................"

Immerhin die Linksfraktion im Bundestag konnte sich zu einer klaren Position gegen die brandgefährlichen militärischen Planspiele durchringen. So erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Heike Hänsel: ...........“

                                                                                                nachdenkseiten.de

 

 

Finden die historischen Hintergründe angemessen Berücksichtigung?

Kaum. Viele Iraner erinnern sich aber daran, wie die USA und Großbritannien 1953 einen Putsch initiierten, der den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh stürzte und die Herrschaft des Schahs einleitete. Ein wesentlicher Grund für diesen Putsch war, dass Mossadegh die iranische Ölindustrie, die sich vollständig in der Hand der britischen Anglo-Iranian Oil Company befand, nationalisiert hatte. Unter dem Schah wurden daraufhin 80 Prozent der iranischen Ölindustrie unter die Kontrolle von britischen und US-amerikanischen Firmen gestellt. Nach der Islamischen Revolution von 1979.....

 

Was ich beschreibe, spiegelt die Ergebnisse zahlreicher Studien wieder, die belegen, wie kommerzieller Druck, Nachrichtenwerte, Redaktionsverschlankungen, Eigentumsstrukturen oder organisationsbedingte Zwänge auf die Leistung der Medien einwirken.                                                                                                                                                                         leipzigervolkszeitung.de

 

Weitere Hintergründe zu Kriegen in Syrien, Lybien, Irak, und Afganistan sehr schön dargestellt und recherchiert in der Anstalt vom 20. Oktober 2015 ab Minute 29,15 . Die Rolle der Medien im Zuge der Flüchtlingsdebatte wird am Anfang der Sendung beleuchtet.                                                       

                                                                                            Die Anstalt:  youtube

 

 


 

Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln

 

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet:

„Klimaschutz“ | Von Hans-Josef-Fell

 

Diesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schwächen, dass sie die großen Geschäfte des fossilen/atomaren Wirtschaftsgefüges nicht ernsthaft gefährden können. Im Rahmen von Themenkampagnen übernimmt die Initiative neue soziale Mark-twirtschaft Begriffe der Gegenseite („sozial“, „Gerechtigkeit“, „Energiewende“, „Klimaschutz“), und sorgt dafür, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuführen. Beim Thema Klimaschutz heißt das: 2°C Ziel statt 1,5°C Ziel, Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzmaßnahmen für die Industrie, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.

INSM-Themenkampagnen werden umgesetzt durch dauerhaftes, intransparentes, flächendeckendes Platzieren und Erzeugen von Schlagzeilen in Print, TV, Funk und Internet über einen langen Zeitraum. Ergänzt wird dies durch Anzeigen- und Plakatkampagnen. Die Interessenorganisation der großen Konzerne stellt sich nach außen so dar, dass sie unbedingt Klimaschutz, Energiewende, soziale Gerechtigkeit etc. will, bewirkt mit ihren Vorschlägen aber immer genau das Gegenteil dessen, was der jeweilige Begriff ihrer Themenkampagne ist.

Die Initiative neue soziale Marktwirtschaft ist die Tochtergesellschaft des Instituts der deutsche Wirtschaft (IW) Köln, was wiederum von den beiden Industrieverbänden BDI und BDA finanziert und kontrolliert wird.

 

Zur Erinnerung:

Die INSM war erfolgreich beteiligt, die politischen Beschlüsse zur Agenda 2010 oder Einführung der privaten Altersvorsorge vorzubereiten und hat federführend 2012 die Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien entworfen und geleitet, die dann zu dem massiven Einbruch im Ausbau aller Erneuerbaren Energien in Deutschland und in der EU führte.

 

Ihr Auftrag war, die Interessen der fossilen Wirtschaft gegen die schnell wachsende Konkurrenz der Erneuerbaren Energien und vor allem der Bürgerenergien zu schützen. 2017 hatte ich in einer 5-teiligen Serie Details zu den Methoden und Taktiken der INSM in der Anti-EEG Kampagne aufgezeigt.  .....                                                                                            sonnenseiten.com

 


Balkon-Revolution:

Wie Bayerns Bürger aus der Kohle aussteigen

 

Die Technik gibt es schon lange, doch erlaubt ist sie in Deutschland erst seit kurzem. Mobile Mini-Solarpanels können am Balkon und an der Hauswand aufgehängt werden und produzieren dort direkt Strom zum Eigenverbrauch. Das Besondere daran: Da sie mobil sind, brauchen sie keine Genehmigung und können beim Auszug aus einer Mietwohnung einfach mitgenommen werden. Während die Bundesregierung sich mit dem Kohleausstieg Zeit lässt, nehmen Bayerns Bürger die Klimapolitik auf ihren Balkonen mehr und mehr selbst in die Hand und starten die dezentrale Energiewende von unten.

 

Strafbefehl gegen Pfarrer wegen Kirchenasyl

 

Es wäre das erste Mal seit 1945, dass ein Pfarrer bestraft wird, weil er Kirchenasyl gewährt hat. Doch tatsächlich hat Pfarrer Ulrich Gampert aus Immenstadt vor wenigen Tagen einen Strafbefehl bekommen, weil er einem Afghanen Kirchenasyl gewährt hat. 4000 Euro soll er zahlen.  

  

Inhalt der Sendung:                        

Wie Bayerns Bürger aus der Kohle aussteigen | Sind wir der Hitze gewachsen? | Wohin mit dem Lkw-Unrat? | Wie man sich Erschließungskosten spart | Strafbefehl gegen Pfarrer wegen Kirchenasyl

                                                                                      Quer   ardmediathek.de

 


Die Story im Ersten:

Klimafluch und Klimaflucht

 

Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht – sie wird weniger human sein. ..............

 

 

An anderer Stelle treibt zu wenig Wasser die Menschen zur Flucht

 

An anderer Stelle ist es nicht zu viel Wasser, sondern zu wenig, was die Menschen zur Flucht antreibt. ..............

Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten "Hotspots" des Klimawandels.  Ein Film von Thomas Aders

Verfügbar bis 22.07.2020 | Quelle: Das Erste   

                                                                                                           reportage

                                                                                  Video  mediathek.das erste

 


Klimawandel:

Retten Bäume das Weltklima?

 

Können neue Wälder den Klimawandel bremsen? Eine Studie weckt diese Hoffnung. Doch sie greift zu kurz. Bäume allein reichen nicht, kommentiert Klimaforscher Stefan Rahmstorf.   

  

Ohne effektiven Klimaschutz wird die fortschreitende Erwärmung zu einem massiven Verlust von existierendem Waldbestand führen, vor allem in den Tropen. Dabei können die Modelle bisher keine belastbaren Aussagen dazu machen, wie Wälder in einem sich ändernden Klima mit neuen Extremen, Feuer, tauendem Permafrost, Insekten, Pilzen und Krankheiten zurechtkommen.                                                                                                                                      Spektrum.de

 


Hitzewelle

an der nördlichsten Wetterstation der Welt

 

16.07.

Eine ungewöhnliche Wetterlage bescherte der Station Alert in Nunavut T-Shirt-Temperaturen. Am Rand des Nordpolarmeers war es vergangenen Sonntag fast 21 Grad warm. Der Militärflugplatz Alert, am nördlichsten Rand Kanadas in der Provinz Nunavut gelegen, hat die höchste Temperatur seit Beginn der lokalen Wetteraufzeichnungen verzeichnet: Mit 21 Grad Celsius stieg das Thermometer um rund ein Grad höher als beim bisherigen Rekordtag am 8. Juli 1956.                                                                                               Spektrum.de

 


Was kosten unsere Lebensmittel wirklich?

 

Viele Lebensmittel müssten eigentlich deutlich teurer sein. Denn ihre Herstellung verursacht Folgekosten, die sich nicht im Ladenpreis widerspiegeln - Kosten, die zum Beispiel durch Umweltbelastungen entstehen.

Forscher haben diese versteckten Kosten nun erstmals für deutsche Landwirtschaftserzeugnisse ermittelt.

Ihre Auswertung offenbart den "wahren Preis" von Fleisch, Milch und Co.

Ob Flugreisen, Kleiderkauf oder Essen: Fast alles was wir tun, hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Die Lebensmittelproduktion schlägt dabei besonders kräftig zu Buche. Immerhin rund ein Drittel aller Treibhausgasemissionen weltweit gehen auf die Herstellung von Nahrungsmitteln zurück. Hinzu kommt, dass dieser Industriezweig große Mengen weiterer, potenziell problematischer Substanzen wie Stickstoff in die Umwelt freisetzt und enorm viel Energie verbraucht.

 

Versteckte Kosten

Diese negativen Begleiterscheinungen ziehen letzten Endes Kosten für Mensch und Umwelt nach sich. Ein Beispiel: Wasserversorger müssen inzwischen teuer aufrüsten, um Nitrat aus unserem Trinkwasser zu filtern, das durch Gülle und Düngemittel dort hineingelangt. Das Problem: "Für viele negative Klima-, Umwelt- und Gesundheitsfolgen kommen aktuell weder die Landwirtschaft noch die Konsumenten auf", sagt Tobias Gaugler von der Universität Augsburg. Stattdessen muss die Gesamtgesellschaft die Zeche zahlen.

                                                                                                              wissen.de

 


 

Was ist eigentlich aus der Bekämpfung der

„Fluchtursachen“ geworden?

 

Seit der Affäre um die Rettungsschiffe „Sea Watch 3“ und „Alan Kurdi“ ist die Flüchtlingsdebatte wieder zurück. Und wieder einmal geht es nur um die Symptome. Dabei waren wir doch schon viel weiter. Sogar die Kanzlerin hatte doch schon verkündet, dass nun die Bekämpfung der Fluchtursachen höchste Priorität haben müsse. Das war vor vier Jahren. Seitdem wurde dieser Satz tausende Male wiederholt. Doch passiert ist nichts. Anstatt der Fluchtursachen werden die Flüchtlinge bekämpft. Das politische Versagen in dieser Frage ist genau so erschreckend wie die Vergesslichkeit von Politik und Medien.

Von Jens Berger.       

Vor wenigen Wochen veröffentlichte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR seinen neuen Jahresbericht. Erstmals sind mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Konflikten. Alle zwei Sekunden wird ein Mensch zum Flüchtling. Alleine im Jahr 2018 verließen 2,8 Millionen Menschen ihr Heimatland als Flüchtlinge oder Asylbewerber.

                                                                                             Nachdenkseiten.de

 


 

Wagenknecht – „Die Klimadebatte, wie die Grünen sie führen, ist völlig verkürzt“

 

[…] FOCUS: Die Grünen argumentieren hoch moralisch. Ist das nicht, wenn man sich deren Zustimmungswerte anschaut, ein Erfolgsrezept?

 

Wagenknecht: Ein Klimaschutz, der zulasten der Mittelschicht und der Ärmeren geht, statt sich mit den globalen Konzernen anzulegen, ist weder moralisch noch wirkungsvoll. 

                                                                                              Nachdenkseiten.de

 


Österreich beschließt komplettes Glyphosatverbot

 

02.07.2019

Österreich will den Unkrautvernichter Glyphosat als erstes europäisches Land komplett verbieten. Wie der österreichische Nationalrat heute entschied, soll das Verbot vom kommenden Jahr an gelten. Die Europäische Kommission könnte sich allerdings quer stellen, weil das Totalherbizid in der Europäischen Union (EU) noch bis 2022 zugelassen ist.  

                                                                                                keine-gentech.de


Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

 

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.

Eine Analyse von veröffentlicht am 10. Juli 2019     golem.de

 

siehe auch Menuepunkt:     Überregionale Anbieter -  Unterpunkt 4. Mobilität

 

 

Faktencheck Elektromobilität:

Fragen und Antworten

 

Angesichts von weltweitem Klimawandel und Luftschadstoffproblemen in den Städten steigt der Handlungsdruck, im Verkehr die Emissionen zu verringern und unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Elektrofahrzeuge stellen in diesem Kontext eine vieldiskutierte Option dar.  

                                                                                                 oeko-institut.de

                                                                               

Werden Elektroautos das Klima retten?

heute-show vom 26.04.2019

Autohersteller verlangen Subventionen für ihre Elektroautos...           youtube.de

 


 

"Das

schlimmste Unternehmen der Welt"

 

Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald's - alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt - und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung.

"Heute hat ein privat geführtes Unternehmen vielleicht mehr Macht, das Klima, das Wasser, die Ernährungssicherheit, die öffentliche Gesundheit und die Menschenrechte der Welt zu zerstören oder zu schützen als jedes andere Unternehmen in der Geschichte."                                                       spiegel.de

 


Bald wird es in Mailand mehr Bäume als Menschen geben!

 

Dass gegen die Umweltverschmutzung etwas getan werden muss, ist in vielen Ländern bereits angekommen. Während man sich in Großbritannien fragt, ob es möglich sei, bis 2050 noch 3 Milliarden Bäume zu pflanzen, um das Ziel von null Kohlenstoffemissionen bis 2050 zu erreichen, hat Mailand bereits angefangen. Die Stadt mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern soll grün werden, und daher soll es in Mailand in Zukunft mehr Bäume als Menschen geben. Den Weltrekord hält Indien. Hier wurden an einem Tag 66 Millionen Bäume gepflanzt.              

                                                                                                   Netzfrauen.org


Verbraucherzentrale NRW

 

Ist ein Tarif mit Ökostrom und Ökogas überhaupt sinnvoll?

 

Ökostromtarife helfen oft gar nicht bei der Energiewende. Wir erklären, warum das so ist und welche Labels und Siegel Ihnen zeigen, wo tatsächlich etwas für die Umwelt getan wird.   ..........                                                                  Deinvestment: Manche Ökostromlabels bekommen nur Anbieter, die nicht an Kohle- oder Atomkraftwerken beteiligt sind. Der unmittelbare wirtschaftliche Druck durch dieses persönliche Deinvestment bleibt sicherlich überschaubar. Als Zeichen und persönliche Loslösung von klimaschädlichen oder gefährlichen Technologien kann eine Entscheidung für diese Anbieter aber durchaus ihren Wert haben.

                                                                  Verbraucherzentrake NRW

                                                                                      Echte Ökostromanbieter

 

Kommentar von R.Gehrke:

Meiner Meinung nach wächst der wirtschaftliche Druck mit jedem Verbraucher, der sich von den Kohle und Atomkonzernen verabschiedet. Nicht umsonst sind die Erneuerbaren "von der Politik" gedeckelt worden, weil sie sich nämlich zu einer echten Konkurrenz für die Energiekonzerne gemausert haben. Echte Konkurrenz ist aber in einem der Länder der Oligopole (Marktbeherrschende Unternehmen) nicht erwünscht.                                       


 

Spanien

"Wir verlieren unwiderruflich die besten Böden"

 

Agrarkonzerne graben den Menschen in Südspanien das Wasser ab und hinterlassen plastikverseuchte Wüsten. Jetzt regt sich Widerstand.

 

...."Die Leute hier lieben diesen Ort, diesen Berg", sagt Ortuño, Leiter der  Umweltinitiative "Salvemos el Arabí y Comarca". Es dämmert. Aufgewirbelter Staub leuchtet im Abendlicht. Auf dem Feld reflektiert etwas die letzten Sonnenstrahlen, zwischen sattgrünen Brokkolipflanzen funkelt etwas. Es sind Plastikfetzen, die, wohin man blickt, aus dem kargen Ackerboden ragen.  

.......... In Spanien blüht das Geschäft der Agrarindustrie, Deutschland ist einer der Hauptabnehmer der Feldfrüchte. Doch die ganzjährige Verfügbarkeit von preiswertem Obst und Gemüse hierzulande geht zu Lasten der Menschen in Spanien, denn die dortigen Wasservorräte schrumpfen dramatisch. Der Klimawandel verschärft die Situation.

....."Das ist der Kern von Desertifikation. Man bringt das System über einen Kipppunkt. Und wenn der Stress vorbei ist, gibt es kein Zurück  mehr."                  

                                                                                                  sueddeutsche.de 

 

Kommentar von R.Gehrke:

Auch hier in Deutschland werden Böden immer ärmer an Humus, da das Bodenleben durch Spritzmittel und Kunstdünger gestört oder zerstört wird und es landet zuviel Plastik in der Biotonne und damit auch auf den Acker, in der Folge dann auch auf unseren Tellern, zusätzlich zu den Pflanzengiften. 

Außerdem wird durch die Fleischproduktion der Flächenverbrauch und der Klimawandel angeheizt, in vierfacher Hinsicht, einmal durch abbrennen der Tropenwälder und fragwürdige Anbauweisen, dann durch lange Transportwege für Viehfutter und zusätzlich durch die schlechte Energiebilanz bei der Futterverwertung bei gleichzeitigen Ausgasungen von Methan und Kontaminierung des Trinkwassers.

 

"In Folge der >> Industrialisierung der Landwirtschaft werden zunehmend Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gezielt in den Boden eingebracht, Abgase aus Industriebetrieben und Verkehr gelangen nach wie vor in großen Mengen über den "Luftpfad" in die Böden. Auch durch Unfälle gelangen weiterhin Gifte in den Boden. In den Boden gelangende Schadstoffe werden dort oft weitertransportiert und gefährden dann auch das Grundwasser. Zu den gefährlichsten Schadstoffen gehören Schwermetalle, Chemikalien und deren Abbauprodukte sowie militärische Altlasten. Stick- und Schwefeloxide aus Verbrennungsvorgängen werden in der Atmosphäre zu Säuren umgewandelt, die als >> saurer Regen die Böden versauern. In sauren Böden werden Aluminium-Ionen freigesetzt, die für die meisten Kulturpflanzen schädlich sind.  ..............
                                                                                           Oekosystem-Erde.de

 

Ein Drittel der Ackerfläche dient heute dem Anbau von Weizen, Mais und Soja als Kraftfutter; ein Viertel des Landes ist Weideland. (Zusammen 7 Zwölftel)   Die Rinderhaltung ist durch die Abholzung von Regenwäldern - im Amazonasgebiet wurden seit 1970 neun von zehn Hektar Regenwald für Weideland abgeholzt - und die Methanrülpser der Tiere einer der wesentlichen Beiträge der Landwirtschaft zum >> Klimawandel; er beträgt, auf die Landwirtschaft entfallende Entwaldung und Verkehr eingerechnet, rund 20 Prozent. Die Massentierhaltung schafft zudem ideale Vermehrungs-bedingungen für Krankheitserreger: Oft werden die Tiere daher schon vorbeugend mit Antibiotika behandelt, die zugleich das Wachstum fördern. (Erzeugung von Antibiotikaresistenten Keimen) Aber die industrielle Tierhaltung (und staatliche Subventionen) hat dazu geführt, dass wir immer mehr Fleisch essen können, obwohl wir immer weniger für unsere Nahrung  bezahlen.

 

                                                                                            Oekosystem-Erde.de

 


 

Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!

 

Wem Inhalte wie diese auf den Nägeln brennen, der findet bei der Attac-Sommerakademie Anfang August in Bochum viele Gelegenheiten zu lernen und zu diskutieren.

 

In fast 100 Seminaren, Workshops und Foren setzen sich die Teilnehmer*innen mit der neoliberalen Globalisierung auseinander, entwickeln Alternativen weiter und diskutieren neue Positionen. Im Fokus der Debatte stehen dabei Ansätze für eine sozialökologische Transformation sowie die Themenkomplexe Migration, Rechtsruck, autoritäre Herrschaftsformen und Demokratie. Dazu kommen Workshops, die politisches Handwerkszeug vermitteln, denn für Veränderung braucht es Wissen, Aktion und Strategie gleichermaßen!

 

Willst du Alternativen kennenlernen, Aktionen für eine solidarische Welt entwerfen und Lösungsstrategien entwickeln? Die Sommerakademie bietet eine entspannte Atmosphäre mit vielen gleichgesinnten, interessanten Menschen, spannenden Vorträgen, Aktionen und Workshops draußen und drinnen. Und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz – ein vielseitiges kulturelles Programm mit Konzerten, Kleinkunst und Ausstellungen bietet dafür einen schönen Rahmen.

 

Die Sommerakademie ist zentraler Treffpunkt für Interessierte, Jung und Alt, Attacies und andere Aktivist*innen gleichermaßen – wir freuen uns auf dich!  

                                        

Was ist die Sommerakademie?

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs – die neoliberale Dominanz in der Ökonomie und anderen Lebensbereichen trifft sich mit einem überall spürbaren gesellschaftlichen und kulturellen Rechtsruck. Linke und emanzipatorische Ideen und Kräfte dringen in dieser Situation noch schwerer durch, dabei haben globalisierungskritische Forderungen angesichts der globalen Krisen mehr denn je ihre Berechtigung. Doch die herrschenden Eliten sind weiterhin sehr erfolgreich darin, ihre Agenda durchzusetzen – und zwar schneller, raffinierter und durchschlagskräftiger denn je.                                      attac.de/sommerakademie

 


Deutsche Umwelthilfe fordert Bau- und Planungsstopp für fossile Infrastrukturen,

die Klimaziele konterkarieren

 

Bundeskabinett hat im Eiltempo Subventionen für den Neubau von LNG-Terminals beschlossen – Eine Überprüfung auf Vereinbarkeit mit den Klimazielen hat nicht stattgefunden – Deutsche Umwelthilfe lehnt Subventionen für fossile Infrastruktur ab und fordert einen Import-Stopp für Fracking-Gas                       Umwelthilfe.de

 

 


 

Seenotrettung ermöglichen und sichere

 Zugangswege aus Libyen nach Europa schaffen!

 

Mehr als 70 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Diese Zahl hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen am heutigen Weltflüchtlingstag veröffentlicht. Nur ein kleiner Teil dieser Menschen sucht Zuflucht in Europa.

Diejenigen Flüchtlinge und Migrant_innen, die in Libyen stranden, werden inhaftiert, gefoltert und misshandelt. Seit dem Ausbruch der Kämpfe Anfang April 2019 hat sich ihre Situation weiter verschlimmert. Die einzige Möglichkeit, dieser Hölle zu entkommen, ist die Flucht in seeuntüchtigen Booten über das Mittelmeer.

Fast täglich erreichen uns Nachrichten über im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge und Migrant_innen. Doch Europa hat kein Interesse daran, diese Menschen zu retten. Stattdessen hat auch die Bundesregierung geholfen, die libysche Küstenwache aufzubauen, damit sie Menschen auf See abfängt und zurück in Haftlager bringt, wo sie erneut gefoltert werden. Die Bundesregierung weiß das und macht sich daher mitschuldig an gravierenden Menschenrechtsverletzungen.

Nur wenn viele Menschen dagegen ihre Stimme erheben, können wir dabei helfen, die Lage der Flüchtlinge und Migrant_innen in Libyen zu verbessern. Mach deshalb bei unserer E-Mail-Aktion an die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit.  

  

                                                     Petition-Seenotrettung Amnesty International 

 

Kommentar von Rainer Gehrke:                     

Was du nicht willst, dass man dir tu, dass füg auch keinem Anderen zu.

Wenn wir Menschenrechtsverletzungen zulassen, kann es passieren, dass auch wir irgendwann zu den Opfern der sich ausbreitenden Gewalt werden!                  (siehe rechte Gewalt)

Kann es sein, dass Europa ein Ort geworden ist, der Rüstung und Krieg exportiert, Länder in die Schuldenfalle treibt und an der Not anderer Länder und Menschen hemmungslos verdient? siehe EPAs

 

....."Schon jetzt entledigt sich die EU in den AKPs ihrer landwirtschaftlichen Überproduktion und zerstört damit die lokalen Märkte. Werden die Importzölle weiter gesenkt, verlieren Millionen gänzlich ihre Lebensgrundlage. Auch die wenigen Industriebetriebe und das Kleingewerbe werden einer vernichtenden Konkurrenz ausgesetzt. Ausländische Investoren werden kaum Auflagen erhalten. Dadurch werden die soziale und ökologische Verwüstung weiter vorangetrieben.

 

Die EPAs fixieren in allen Wirtschaftsbereichen die Regeln neu: demokratische Spielräume für eine eigenständige Wirtschafts- und Sozialpolitik werden mit den EPAs somit beerdigt.

Die EU bekennt ganz offen: Um von den Ländern dieser Welt Freihandel einzufordern, muss auch in der europäischen Union privatisiert, Löhne gesenkt und die Sozialleistungen eingestampft werden. Die Situation der Telekom-Angestellten, die auf Druck der Aktionäre zu zehntausenden „ausgelagert“ werden, hat also unmittelbar etwas mit den EPAs zu tun. "...     Qelle: attac-netzwerk.de  

 

Was ist mit der Kriminalisierung von Seenotrettern? Europa hat 2012 den Friedensnobelpreis bekommen.

Wo bleiben die Menschenrechte in Europa, wenn diejenige die Menschenleben retten wollen in Gefängnissen landen, oder mit hohen Geldstrafen statt mit Unterstützung rechnen müssen?

 

Wie kann es sein, dass die deutsche Regierung Regieme wie in Lybien unterstützt, obwohl die katastrophalen Bedingungen in den Lagern bekannt sind? Hat nicht auch Deutschland die internationale Menschenrechtskonvention unterschrieben? Hat die Regierung alles vergessen was nach dem zweiten Weltkrieg an Lehren aus der Vergangenheit gezogen wurde?

Wo bleiben da unsere ach so christlichen Werte, die wir doch angeblich verteidigen wollen gegen die Terroristen?                                                    

                                                                                              

 

Rackete fordert Aufnahme aller Geflüchteten aus Libyen

                                                                                                  sueddeutsche.de

 

Das Ende der Menschenrechte in Europa

An der kroatischen EU-Aussengrenze werden die Genfer Flüchtlingskonvention, die Menschenrechtskonvention und EU-Verordnungen über die Durchführung von Asylverfahren mit Füssen getreten.  Mehrere NGOs, internationale Journalist·inn·en und Amnesty International haben detaillierte Berichte publiziert. Alles ist hinreichend dokumentiert, die EU-Instanzen müssen nun handeln.

Das EBF fordert:

• das sofortige Ende der körperlichen und psychischen Gewalt durch die kroatische Grenzpolizei mit Unterstützung und Ausrüstung der Europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX.

• die Offenlegung des FRONTEX-Einsatzes an der kroatisch-bosnischen Grenze.• eine gesamteuropäische Lösung für die Geflüchteten in den südlichen EU-Ländern und an den EU-Aussengrenzen.

Wie viel Geld und wie viele technische und personelle Ressourcen werden hier auf welche Weise eingesetzt, um die Grenze zu versperren?

Die europäischen Steuerzahler·innen haben ein Recht, das zu erfahren.

 

Länder wie Bosnien und Griechenland dürfen mit der Versorgung nicht allein gelassen werden; die Geflüchteten haben ein Recht auf ausreichend Nahrung, Gesundheitsversorgung, Hygiene, sichere Schlafplätze und Rechtsberatung. Die EU muss Resettlement-Programme für die Ankommenden organisieren. Der fehlende politische Wille darf keine Menschenleben kosten.

                                                                                                  forumcivique.org


 

Zentraler Streik von Fridays for Future

in Aachen am 21.6.2019

 

Am Freitag, den 21.06, findet der erste internationale, zentrale Streik von Fridays for Future in Aachen statt. Aus insgesamt 16 Ländern kommen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele mehr in die Kaiserstadt, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren.                                              aachener Kinder.de

 

Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein und für die Fehler der vorhergehenden Generationen büßen. Wir sind Schüler*innen und junge Menschen, die gegen jene versagende Klimapolitik auf die Straßen gehen. Sei ein Teil von uns!  
                                                                                         Fridays for Future.de
                                                                                                                             
Als größte CO2-Quelle Europas zerstört die Braunkohle-Industrie im Rheinland die Zukunft von Menschen weltweit. Dem stellen wir uns entgegen!   
Wir brauchen nicht nur den Kohleausstieg, sondern auch einen radikalen gesellschaftlichen Wandel. Wir müssen den Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang und seinen Ausbeutungsmechanismen überwinden. Sonst ist weder eine ernstzunehmende Bekämpfung der Klimakrise noch soziale Gerechtigkeit weltweit möglich. Das katastrophale Ergebnis der Kohlekommission zeigt, dass wir uns nicht auf die Politik verlassen können.

Kohleausstieg ist immer noch Handarbeit.

Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!

 

                                                                                                Ende Gelände.de

 


Flugverzicht:

Jeder, der fliegt, ist einer zu viel

 

Flugverzicht rettet das Klima nicht? Von wegen, sagen zwei Aktivisten. Millionen Menschen werden Vielflieger, sobald sie es können. Es sei Zeit, etwas anderes vorzuleben                                                                                                Zeit.de

 


Severn Cullis-Suzuki at Rio Summit 1992

 

Severn is an activist and writer who has been speaking out about social justice and environmental issues since she was small. At age 9, she started the Environmental Children's Organization (ECO) with a group of friends committed to learning and teaching others about environmental issues. In 1992, with ECO, Severn attended the Rio Earth Summit, where, at the age of twelve, she delivered a powerful speech that garnered worldwide attention. For this she received the UN Environment Program's Global 500 Award in Beijing the following year.                       Youtube

 


Klimaschutz

So kann man anfangen

Hundert Haushalte in Berlin haben versucht, ihren CO2-Verbrauch drastisch zu senken. Dabei lernten sie, was hilft: digitales Tracking, Unterstützung durch die Gruppe - und die richtige Ausrüstung.  

Von Mareen Linnartz                                                                   sueddeutsche.de 

 

Weiterführendes:

 

Dein Ökologischer Fußabdruck /

Dein CO2-Fußabdruck

 

Unsere Erde stellt nur ein gewisses Kontingent an Ressourcen zur Verfügung. Den eigenen Fußabdruck zu ermitteln ist der erste Schritt, damit die Erde in Zukunft für alle bewohnbar bleibt.

Der „Earth Overshoot Day“ markiert den Tag des Jahres, an dem die Menschheit alle Ressourcen des Jahres verbraucht hat. Ab diesem Datum bis zum Ende des Jahres leben wir aus ökologischer Sicht über unsere Verhältnisse. Eigentlich sollte der Overshoot Day mit dem Ende eines Jahres zusammenfallen – 2018 fiel er bereits auf den 2. August. Das ist das früheste Datum, seit die ökologische Überschuldung in den 1970er Jahren begann.                                                                       reset.org

 


Merkel –

als Klimakanzlerin ein Totalausfall

 

(20. Mai 2019) Die Regierung Merkel kippt die Klimaziele, deckelt die erneuerbaren Energien, verzögert den Kohleausstieg und verhindert den Umbau der Automobilindustrie. Währenddessen erlebt Deutschland Rekord-Dürren, mehrere Jahrhundert-Fluten in einem Jahrzehnt und Kinder und Jugendliche, deren Zukunft auf dem Spiel steht. 

Die Klimaziele für 2020 hat die Regierung unter Merkel verworfen. Ob Deutschland seine Klimaziele für 2030 einhalten kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar – und wird mit jedem klimapolitischen Versäumnis der Bundesregierung unwahrscheinlicher. Über Klimaschutzmaßnahmen mit denen diese – für die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze im Übrigen zu schwachen – Ziele eingehalten werden können, will Merkel weiter diskutieren. Die Diskussion habe erst begonnen, erklärt CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Das mutet nach Jahrzehnten internationaler Klimakonferenzen grotesk an. Die ersten Staaten und Kommunen erklären indessen bereits den „Klimanotstand“.     

                                                                                              Umweltinstitut.org

 


Erde an Bundestag:
Klimaschutz jetzt!

 

Jeden Freitag demonstrieren Jugendliche für konsequenten Klimaschutz. Unterstützung erhalten sie dabei von Tausenden WissenschaftlerInnen. Sie bestätigen: Wir müssen jetzt die nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Klimakrise noch eingrenzen zu können! Dazu hat die Bewegung Fridays for Future jetzt konkrete Forderungen an die Politik formuliert.

Sie finden auch, dass die Bundesregierung beim Klimaschutz lang genug geschwänzt hat? Schreiben Sie jetzt an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises und unterstützen Sie die Forderungen von Fridays for Future!

                                                                                        Umweltinstitut.org

 


Klimawende von unten

Wie wir durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nehmen

Der Stickstoffdioxid-Grenzwert für die innerstädtische Atemluft liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Witten wies 2017 mit 43,0 Mikrogramm pro Kubikmeter deutschlandweit einen der höchsten Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid auf. Mit einem Bürgerbegehren kannst Du dafür sorgen, dass die Radinfrastruktur ausgebaut wird und damit mehr Menschen das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel nutzen. So wird nicht nur die Luft in Witten wieder gesünder – es steigen auch die Sicherheit und die Lebensqualität.   

 

                                                                                         Radentscheid- Klimawende.org                                                                                                                   Klimawende.org 

Handbuch zum kaufen oder auch runterladen:                     Pdf - umweltinstitut.org

 


Voller Erfolg !!!

 

Bundestagspetition Pestizidkontrolle Über 70.000 Stimmen für den Schutz von Mensch und Biene!

 

In nur vier Wochen, vom 3. April bis zum 1. Mai 2019 unterzeichneten 71.669* Menschen meine Bundestagspetition Pestizidkontrolle, »Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten«, so der amtliche Titel. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitunterzeichnern! Es macht mich glücklich und gibt mir Kraft, dass immer mehr Menschen für den notwenigen gesellschaftlichen Wandel eintreten.

 

Mit über 70.000 Stimmen ist Bundestagspetition Pestizidkontrolle eine der erfolgreichsten Online-Bundestagspetitionen überhaupt. Die Petition tritt für den Schutz von Mensch, Biene und anderen Insekten vor Pestizid-Zulassungsverfahren ein, denen auch das europäische Gericht »erhebliche Defizite« attestiert hat.  ....

 

In Zeiten des Insektensterbens ist es allerhöchste Zeit für strengere Sicherheitsprüfungen von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln.

Deren massenhafter Einsatz in der Landwirtschaft gilt als eine der Hauptursachen für das globale Artensterben. Man kann uns nicht mehr überhören, wir sagen es laut: Bienenschädliche Pestizide haben auf unseren Feldern nichts zu suchen!

* 55.817 Mitzeichner auf dem Petitionsportal des Bundestags und 15.852 Unterschriften auf dem Postweg, vorläufiges Endergebnis nach Zählung der Aurelia Stiftung.             

Weitere Informationen:                                                          pestizidkontrolle.de


Petition 92294

 

Klimaschutz - Verabschiedung eines verbind-lichen, sektorübergreifenden Klimaschutz-gesetzes

vom 17.03.2019

 

Text der Petition

 

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, innerhalb der nächsten sechs Monate ein verbindliches, sektorübergreifendes Klimaschutzgesetz zu verabschieden, das zum Ziel hat, die Netto-Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen schnell abzusenken und bis 2040 möglichst auf null zu reduzieren. Die Klimaziele müssen verbindlich, unaufschiebbar und überprüfbar sein. Das Klimaschutzgesetz muss so schnell wie möglich mit dem Ziel die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, in Kraft treten.  

                        

Begründung

 

Fridays for Future - eine Bewegung hat auch Deutschland erfasst. Tausende Schüler*innen und nun auch Erwachsene gehen für echten, effektiven Klimaschutz auf die Straße. Am 12. März 2019 veröffentlichten auch über 23.000 anerkannte Wissenschaftler*innen als “Scientists4Future” eine Erklärung, die schnelle Taten einfordert und die Klimastreiks der Schüler*innen fundiert unterstützt.

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben 195 Länder erstmals ein allgemeines, rechtsverbindliches, weltweites Klimaschutzabkommen verabschiedet, darunter auch Deutschland. Jedoch hat Deutschland bis heute kein Klimaschutzgesetz, mit dem das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten wäre.

Schon jetzt ist klar: die Klimaschutzziele bis 2020 wird Deutschland klar verfehlen. .......   
                                                             

                                                                         Petition_92294.mitzeichnen.html

 


 

Unterstützt die Pestizid-Rebellen!

 

Die BürgerInnen aus dem Südtiroler Dorf Mals haben als erste Gemeinde Europas beschlossen, Pestizide in ihrem Ort zu verbieten. Doch die Landesregierung will lokale Pestizidverbote unmöglich machen, indem sie den Gemeinden die Zuständigkeit entzieht.

Fordern Sie jetzt den Südtiroler Landeshauptmann auf, das Malser Pestizidverbot zu unterstützen und zum Vorbild für ganz Südtirol zu machen.

 

                                                                                    Umweltinstitut München

 


Eisverlust nimmt rapide zu

Grönland bricht langsam auseinander

 

 

Der Eisschild Grönlands schwindet immer schneller: Forscher finden heraus, dass sich der jährliche Verlust an Eis in den vergangenen Jahren versechsfacht hat. Fast 300 Milliarden Tonnen jährlich schmelzen dahin.   

Riesige Eismassen liegen auf der Insel Grönland. Nach dem Antarktischen Eisschild ist es das zweitgrößte Eis-Vorkommen auf der Erde. Doch das Eis schmilzt - und zwar immer schneller, wie Forscher der University of California in Irvine herausgefunden haben. Seit den 1980er-Jahren hat sich der Eisverlust auf der riesigen Insel versechsfacht. Insgesamt hat Grönland seitdem rund fünf Billionen Tonnen Eis verloren. Besonders besorgniserregend: die Hälfte davon seit 2010.  ....

 

                                                                                                               ntv.de  

 


 

„Bald wird das ganze Jahr über Sommer sein“

 

Laut einem Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs vom Dezember 2018 könnten drei Viertel der Landesfläche Spaniens bald Wüste sein. Das macht Spanien zu einem der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder Europas.

Stand: 26.04.2019  

 

........................

 


 

Zukunftsmusik:

 

Kohlendioxid einfangen:

Briketts aus Treibhausgas

 

Kohlendioxid zurück in Kohle verwandeln - und in alten Bergwerken speichern. Das klingt bizarr, könnte aber ein zentrales Problem des Klimaschutzes lösen: Wie erzeugt man negative Treibhausgasemissionen? Ein Interview mit dem Chemiker Torben Däneke, der genau daran forscht.     ...............    
Auch bei uns wäre der Energieaufwand für industrielle Maßstäbe vermutlich noch immer enorm. Wir wandeln Elektrizität in chemische Energie um. Rein thermodynamisch ist es so, dass wir die Energie, die wir beim Verbrennen der Kohle freigesetzt haben, auch in etwa wieder reinstecken müssen, um es in feste Materie umzuwandeln. Uns ist damit sicher nicht die ultimative Lösung für einen Stopp der Klimaerwärmung gelungen, aber womöglich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.   ...................

Wir reden von 40 Gigatonnen Kohlendioxid, die zurzeit pro Jahr neu in die Atmosphäre gehen. Da hilft es wenig, wenn bestimmte Prozesse ein paar Tonnen hier und da verwenden. Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.    .........          (Im Zusammenhang mit einem Solarprojekt in der Sahara vielleicht doch eine Möglichkeit? Energie gibt es da genug.)                                            Spektrum.de

 

 


 

Wo stehen wir heute?

Wirtschaftswachstum, Globalisierung, Neo-Liberalismus und Kapitalismus -

 

Schlagwörter, die immer wieder auftauchen und oft gebetsmühlenartig wiederholt werden. Mehr noch, meist wird deren Inhalt und Bedeutung als alternativlos bezeichnet. Und das, obwohl die ökologischen als auch die sozialen Folgen immer deutlicher werden: Klimawandel, Artensterben, unglaublicher Reichtum von wenigen und Massenverelendung andererseits, Massenmigration und soziale Spannungen.

 

Ist diese kannibalistische Weltordnung wirklich unvermeidlich?

Haben wir eine Ethik?

Sind wir bereit, für den Kapitalismus alles zu opfern?

Diesen Fragen geht Florian Opitz in seinem Film nach und lässt kommentarlos Verfechter und Gegner dieses Systems zu Wort kommen.

Die Attac-Regionalgruppe Witten lädt zu diesem Film ein und hofft auf eine spannende anschließende Diskussion.

Der Film wird in der Bonhoefferstr. 10 in Witten, am Donnerstag dem 25.April um 19 Uhr im Johanniszentrum gezeigt. Der Eintritt ist frei.

                                                                                             Trailer System Error

 

Besuch bei den Wachstumsjüngern

Vom argentinischen Sojabauern bis zum Trump-Berater: Manager und Politiker setzen auf ewiges Wirtschaftswachstum. Der Dokumentarfilm "System Error" erforscht ihren Glauben, ganz erklären kann er ihn nicht. 

                                                                                                          Spiegel.de

 


Die Anstalt vom 9. April 2019

 

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

 

Der Klimawandel und wie die Politik darauf reagiert.

 

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe.

 

Verkehrsminister Scheuer und Greta Thunberg befinden sich an der Bugspitze der "MS Verdrängung" - Während der "Scheuermann" stolz darauf ist, dass die Kabinen der ersten Klasse immer größer werden, macht sie sich Sorgen, dass das Schiff sinkt.

An Bord des Verdrängungsdampfers herrscht reges Treiben. Bereitet sich die Crew auf die Energiewende vor oder bewegt sich das Schiff weiter geradewegs dem Untergang entgegen? Isaac Newton versucht im Maschinenraum die Notbremse zu ziehen, um die drohende Katastrophe zu verhindern. Dort trifft er allerdings auf die Ölindustrie, die offen über ihre Beteiligung am Klimawandel und düstere Zukunftsaussichten Auskunft gibt.Am Ende steht die Erkenntnis, dass der "Scheuermann" auf die Abwendung des Untergangs durch technische Neuerungen vertraut, die aber noch nicht wirklich in Sichtweite sind. Bis dahin sinkt das Schiff weiter und die Rettungsboote sind äußerst knapp.                                                                                                    youtube

 


 

Klimapolitik

Schlechte Zeiten für die Klimaziele

 

Es brach gar Jubel aus, als auf der Weltklimakonferenz vor zwei Jahren in Paris sich 190 Staaten darauf verständigten, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen, womöglich gar auf 1,5 Grad. Dazu sollen die globalen Netto-Treibhausgasemissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts auf null reduziert werden. Die Aufkündigung dieses Abkommens durch Trump verdeckt, dass die Zeichen für eine Wende der Klimapolitik insgesamt schlecht stehen. Einige Länder setzen zudem auf Atomkraft als „saubere Energie“.

                                                                                        BI-Luecho Dannenberg

 

Abgesehen von einer Unzahl von anderen Problemen ist Atomkraft:

  • Gegründet auf der Verletzung von Menschenrechten und Umweltrassismus: Indigene Nationen, schwarze Menschen und Gesellschaften mit niedrigem Einkommen sind Ziel des Uranabbaus, und radioaktivem Müll ausgesetzt. Die Strahlung schädigt Frauen und Mädchen doppelt so häufig wie deren männliche Pendants. Und radioaktive Verseuchung schädigt unterschiedslos zukünftige Generationen und vergiftet die Umwelt für Hunderttausende von Jahren.
  • Zu schmutzig: Atomreaktoren und die nukleare Brennstoffkette produzieren riesige Mengen an tödlichem Atommüll; dieser Müllberg wächst mit jeder Nutzung von Atomkraft. Die nukleare Brennstoffkette ist verantwortlich für weitaus mehr Kohlenstoffemissionen als die Produktion erneuerbarer Energien und verbesserter Energieeffizienz. Alle Reaktoren produzieren im Normalbetrieb Strahlung und Atommüll. Wissenschaftler stimmen darin überein, dass es keinen “sicheren” Wert für Strahlenbelastung gibt.
  • Zu gefährlich: Die weitere Nutzung von Atomkraft führt unausweichlich zu weiteren Fukushimas, Church Rocks und Tschernobyls. Die zur Produktion von atomarer Energie verwendete Technologie und verwendeten Materialien können zu Atomwaffenprogrammen umgeleitet werden.
  • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Kohlenstoff- und Methanemissionen zu verringern; deren Verwendung zieht Investitionen in saubere Energiequellen ab.
  • Zu langsam: Die Nutzung von Atomkraft zur Reduzierung der Emissionen durch fossile Brennstoffe würde ein noch nie dagewesenes Programm zum Bau von Atomreaktoren erfordern, weit außerhalb der Kapazitäten der Hersteller weltweit innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens.

Saubere Energie, einschließlich von Solarenergie, Windenergie, Geothermischer Energie, Energieeffizienz, dezentraler Produktion, Speicherung von Elektrizität und anderer fortschriftlicher Technologien können den Weltenergiebedarf ohne Kohlenstoff- und Methanemissionen, Atommüll und andere Schadstoffe decken.

(http://www.dont-nuke-the-climate.org/de/)

 

Außerdem verschlingt der Bau und Abriss von AKW sowie der Transport der Brennstoffe und deren "Entsorgung" riesige Mengen an Energie fossiler Herkunft.

 


 

Wie viel Kohlendioxid bleibt Deutschland noch?

 

Klimaforscher Stefan Rahmstorf rechnet vor, wie man unter zwei Grad bleibt: Es wird schwer - aber unmöglich ist es auch nicht.

Stefan Rahmstorf

Wir emittieren auch derzeit noch doppelt so viel, wie unserem Bevölkerungsanteil entspricht. Und nach den kumulativen (also Gesamt-)Emissionen liegen wir auf Rang vier aller Länder – hinter den USA, China und Russland.   ............. 

Ab dem Jahr 2036 dürfen wir nichts mehr emittieren! Spielraum für Emissionen danach kann man sich nur erarbeiten, indem man dafür anfangs schneller reduziert – zum Beispiel durch Abschalten von Kohlekraftwerken – oder durch negative Emissionen, denn relevant sind ja die Nettoemissionen. Ich kann nicht erkennen, wie die Pläne der Bundesregierung – nach denen wir selbst 2050 noch nicht bei Nullemissionen sind – mit dem Pariser »deutlich unter 2 Grad« vereinbar sind. Geschweige denn, wie sie die in Paris versprochenen Anstrengungen umsetzen, die Erwärmung bei 1,5 Grad zu stoppen.                            Spektrum.de

 


 

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai

 

Mit dem internationalen Tag der biologischen Vielfalt erinnern die Vereinten Nationen an den 22. Mai 1992. An diesem Tag beschlossen rund 190 Staaten das UN-Übereinkommen zur biologischen Vielfalt.

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: "Mit mehr als 43.000 verschiedenen Pflanzen-, Pilz- und Tierarten ist die Artenvielfalt hier bei uns in Nordrhein-Westfalen bemerkenswert groß. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik".

Nordrhein-Westfalen verfügt mit über 3.200 Naturschutzgebieten, 545 Gebieten des europäischen Schutzgebietssystems "NATURA 2000", einem Nationalpark in der Eifel, rund 100 Wildnisgebieten und zwölf Naturparken über ein eindrucksvolles, vielseitiges und wertvolles Naturerbe.

 

Trotzdem nehmen weltweit und auch in Nordrhein-Westfalen der Artenschwund und der Verlust an Lebensräumen "bedrohliche Ausmaße" an. Zu den Hauptursachen des weltweiten Verlustes an Biodiversität gehören neben dem Klimawandel und dem Einfluss gebietsfremder, invasiver Arten vor allem der Verlust von Lebensräumen durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Waldverlust, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts, sowie Bodenschatzgewinnung.

"Diese Entwicklungen zehren am Naturkapital unseres Planeten. Daher besteht dringender Handlungsbedarf, um hier eine Trendwende einzuläuten und die Vielfalt der Natur auch für kommende Generationen zu erhalten."                                                                                           kommunalwirtschaft.eu

                                                                                                         zub-bonn.de

 

Netzwerk Blühende Landschaft: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich.                                                         bluehende -landschaft .de

Saatgut für Blühflächen:                                        bluehende -landschaft .de

 


 

Klimaschutz:

Die Welt wird viel schneller heiß

 

Der Klimawandel wird massiv unterschätzt, insbesondere auf kurze Sicht, argumentieren drei Klimaforscher.
Deswegen müssen Prioritäten in der Klimapolitik neu gesetzt werden.

Bereitet euch auf das »neue Unnormale« vor: So kommentierte der kalifornische Gouverneur Jerry Brown im November 2018 die verheerenden Flächenbrände in dem US-Bundestaat. Und er hat Recht. Die jüngste kalifornische Krise folgt auf Jahre voller Rekorddürren und Hitzewellen. Und auch der Rest der Welt hatte 2018 reichlich unter Extremwetter zu leiden. Im Jahr 2017 waren 157 Millionen Menschen mehr Hitzeperioden ausgesetzt als im Jahr 2000, berichtete Ende November 2018 das medizinische Fachjournal »The Lancet«.

Solches Extremwetter wird häufiger. Zu Recht wollen Regierungen wissen, was sie tun sollen. Doch die Klimaforschung ringt um hilfreiche Antworten. Im Oktober 2018 legte der Weltklimarat IPCC einen Bericht vor, laut dem wir die globale Erwärmung bereits bei einer Temperatur von 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau stoppen müssen und in dem steht, was dafür zu tun ist. Der Bericht ist düsterer Lesestoff.

Wenn sich unser Planet um zwei Grad Celsius erwärmt – das ist das erklärte Ziel des Pariser Klima-Abkommens von 2015 –, leiden doppelt so viel Menschen unter Wasserknappheit wie bei 1,5 Grad. Die zusätzliche Erwärmung würde mehr als 1,5 Milliarden Menschen extremen, tödlichen Hitzeperioden aussetzen, hunderte Millionen Menschen ansteckenden Krankheiten wie Malaria und anderen Gefährdungen aussetzen.    

Doch der jüngste Klima-Sonderbericht des IPCC unterschlägt eine andere alarmierende Tatsache: Die globale Erwärmung beschleunigt sich. Drei Trends – ansteigende Emissionen, abnehmende Luftverschmutzung und natürliche Klimazyklen – treffen in den kommenden 20 Jahren zusammen und sorgen dafür, dass die Änderung des Klimas schneller und heftiger verläuft als erwartet.

 

Die nahe Zukunft ist düster

 

Unserer Ansicht nach werden wir die Marke von 1,5 Grad Celsius bereits 2030 erreichen – und nicht erst 2040,

wie es der Weltklimarat in seinem Sonderbericht annimmt. Die Klimamodelle haben sich auf langfristige Trends und Gleichgewichte konzentriert und sich dabei nicht ausreichend um die kurzfristigen Veränderungen gekümmert, die für die Politik am bedeutendsten sind.

 

Den politischen Entscheidungsgremien bleibt also weniger Zeit als gedacht, um zu reagieren. Regierungen müssen noch dringender in Maßnahmen zum Schutz vor Überflutungen und Flächenbränden investieren sowie in Hilfen bei extremen Hitzewellen insbesondere für ältere und arme Menschen. Wälder und landwirtschaftliche Betriebe müssen widerstandsfähiger gegen Dürreperioden gemacht und Küsten gegen Fluten gesichert werden.

 

Eine schnelle Erwärmung führt zu einem größeren Bedarf an Emissionsregelungen, die zu den schnellstmöglichen Erfolgen beim Klima führen, wie etwa der Kontrolle von Ruß, Methan und Fluorkohlenwasserstoffen. Es mag sogar Gründe für ein solares Geoengineering geben – also die Abkühlung unseres Planeten beispielsweise durch reflektierende Partikel in der Stratosphäre. ...................

                                                                                                      spektrum.de

 


100.000.000 Barrel Öl an jedem Tag

 

Die Menschheit hat beim Ölverbrauch eine historische Marke erreicht. Die Internationale Energieagentur IEA drückt die Alarmtaste und warnt vor einem "Versorgungsschock". Ölexperten und Marktbeobachter reagieren erstaunt, von Konsequenzen in Wirtschaft und Politik ist nichts zu sehen.

von Manfred Kriener
Es ist ein Meilenstein in der Menschheitsgeschichte: Der weltweite Ölverbrauch hat die historische Marke von 100.000.000 Barrel Öl erreicht. 100 Millionen Fass mit je 159 Litern Öl. An jedem Tag. Das entspricht einem Güterzug aneinander gekoppelter Ölwaggons, der von Süditalien bis zum Nordkap reicht.
In ihrem letzten "Oil Market Report" vom 18. Januar hat die Internationale Energieagentur IEA, die weltweit einflussreichste Instanz in Energiefragen, die magisch anmutende Zahl bestätigt. Für das vierte Quartal 2018 wird die Ölnachfrage von der in Paris sitzenden Agentur auf "100,1 Millionen Barrel pro Tag" beziffert.
Im täglichen Nachrichtengewitter ist die Zahl bisher untergegangen. So hat die Menschheit vollkommen geräuschlos genullt und damit eine Marke erreicht, die gleichermaßen eindrucksvoll wie beängstigend ist. Wie soll diese gewaltige Ölnachfrage auf Dauer befriedigt werden?
Die bisher stets überoptimistische IEA hat angesichts des weiter steigenden Verbrauchs die Endlichkeit des Öls unmissverständlich thematisiert. In einem zum Jahresende veröffentlichten fünfseitigen Kommentar zur künftigen Ölversorgung werden in ungewohnter Schärfe künftige Versorgungslücken beschworen. Schon die Überschrift ist für eine auf Seriosität bedachte Organisation ziemlich drastisch: "Wenn wir auf die Zahlen blicken: Steht uns ein Öl-Versorgungsschock bevor?"

Die beiden Autoren, Tim Gould und Christophe McGlade, sind in der IEA für Zukunftsszenarien der Ölversorgung verantwortlich. Sie sagen einen weiteren Anstieg des Ölverbrauchs von täglich 7,5 Millionen Barrel bis 2025 voraus. Doch im selben Zeitraum – so ihre Befürchtung – könnte die Versorgung dramatisch einbrechen, wenn nicht in neue Felder und in die Ausbeutung existierender Felder massiv investiert werde. Bei einer Fortschreibung des gegenwärtig niedrigen Investitionsniveaus werde sich eine Versorgungslücke von 35 Millionen Barrel auftun.......                                                                   www.klimareporter.de

 


 

Aufstand gegen die Klimakrise

 

Wenn die Politik versagt, braucht es den Druck von der Straße

(25. Februar 2019) Die Klimapolitik der Bundesregierung scheitert auf nahezu allen Ebenen. Jetzt braucht es eine starke Bewegung für ambitionierten Klimaschutz. Denn mit der Klimakrise droht nicht weniger als eine Tragödie von globalem Ausmaß. In den nächsten Tagen haben wir mehrfach die Möglichkeit, unseren Protest auf die Straße zu tragen.

Effektiver Klimaschutz? In Deutschland wird er in fast allen relevanten Politikbereichen verzögert oder ausgebremst. Obwohl sich die Bundesregierung dem Pariser Klimaschutzabkommen und damit der Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal 1,5 Grad verpflichtet hat, unterlässt sie es, die dafür nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Hinsichtlich ihrer selbstgesteckten Ziele versagt die Politik derzeit kolossal.

Klimaschutz ist keine Wohlstandsorge                       Umweltinstitut.org 

 


 

 

Volksbegehren Artenvielfalt "Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen"

 

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln - und worüber nicht.        

                                                                                      sueddeutsche.de

 


 

Volksbegehren Artenvielfalt "Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen"

 

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln - und worüber nicht.        

                                                                                              sueddeutsche.de

 


 

Fridays for Future

 

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Deswegen gehen wir freitags weder in die Schule noch in die Uni. Denn mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!

                                                                                            Fridays for Future

 


Januar 2019


Hagen Rether

über Fleisch, Milch & Co ....

und über uns alle!

 

 

 

 

Zeigt Zusammenhänge und Zahlen auf, wieviel Energie verloren geht und Umwelt zerstört wird, nur um übermässige Mengen an Fleisch zu produziern.                                                                                                                                   Youtube

3sat Festival 2018 - Hagen Rether: Liebe                                              Youtube


Keine versteckte Gentechnik in Lebensmitteln!

 

Hallo und guten Tag,  

die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa lehnt Gentechnik im Essen ab.(Quelle 1; Quelle 2) Dafür gibt es gute Gründe: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder erfahren. Welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut von Nahrungsmittelpflanzen haben, ließe sich nur in Langzeitstudien klären – und genau die fehlen bis heute. 

Doch die großen Gentechnik-Konzerne fahren Jahr für Jahr Milliardengewinne ein. Mit anderen Worten: Bayer/Monsanto & Co. verdienen prächtig, aber die Natur ist ihr Versuchslabor! Dem Gesetzgeber scheint das allerdings völlig egal zu sein. Seit Jahren wandern gentechnisch veränderte Pflanzen zu abertausenden von Tonnen in die Futtertröge Europas, ohne dass die Verbraucherinnen und Verbraucher davon beim Einkaufen erfahren.

Nun meldeten belgische Behörden, dass sogar nicht zugelassene, gentechnisch veränderte und vermutlich, antibiotikaresistente Bakterien in einem aus China importierten Vitamin B2- Futterzusatz in Tiernahrung gelangten und an Millionen Schweine und Rinder verfüttert wurden.(Quelle 3Wenn sich das bestätigt, kämen in diesem Fall gleich zwei Übel zusammen: Die Bakterien wären sowohl gentechnisch verändert als auch gegen Antibiotika resistent. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) warnt vor einem Risiko für „die Zieltierart, die Verbraucher, die Verwender und die Umwelt“. Leider konnten wir bis zur Stunde nicht in Erfahrung bringen, in welchem Umfang diese Bakterien auch in Deutschland in das Tierfutter gelangt sind. Das Unglaublichste aber ist: Obwohl die Behörden immer noch immer keine genaue Kenntnis über das Ausmaß der Verunreinigung des Futters erlangt haben, darf es weiter verfüttert werden – und zwar bis April 2019! Wir halten das für einen ungeheuerlichen Vorgang.                                                                                      Foodwatch.org


 

Argentinien

Krank durch Glyphosat?

 

In Argentinien werden Glyphosat und andere Agrarchemikalien in riesigen Mengen eingesetzt, vor allem beim Anbau von genmodifiziertem Soja. Es gibt zwar wissenschaftliche Hinweise, dass dies auf Kosten der Gesundheit der Landbevölkerung geht. Aber in Politik und Medien findet keine Diskussion darüber statt.   Von Simon Plentinger

Unterwegs mit dem Bus durch die argentinische Pampa. Diese Region im Herzen von Argentinien, ist eine scheinbar endlose flache Ebene. Man kann stundenlang immer geradeausfahren, aus dem Busfenster schauen und sieht doch überall das gleiche Bild: Felder – soweit das Auge reicht. Und: man sieht fast nur noch eine Pflanzensorte: Soja.                                                             Deutschlandfunk.de

 

Glyphosat ist mittlerweile ein ubiquitäres Gift. Die Leipziger Mikrobiologin Prof. Monika Krüger suchte kürzlich für eine Studie nach einer unbelasteten Kontrollgruppe, das heißt nach Urinproben ohne Glyphosat. Das unerwartete Ergebnis ihrer Recherche lautet jedoch: Es gibt keine unbelasteten Personen. Jeder hat Glyphosat im Urin
Dr. vet. med. Steffi Ober                                     Unabhängige Gesundheitsberatung

 

Glyphosat kann das menschliche Hormonsystem negativ beeinflussen. Damit können auch sehr geringe Aufnahmemengen ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellen. Eine Beeinträchtigung des Hormonsystems kann beispielsweise irreversible Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben.

Im März 2015 hat die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" (2A) für den Menschen eingestuft. "2A" ist die zweithöchste Gefahrengruppe. Seit Langem steht Glyphosat im Verdacht, Krebs auszulösen. Sowohl Glyphosat als auch sein Abbauprodukt AMPA wirken im Laborversuch genotoxisch. Das bedeutet, es beeinflusst die Fähigkeit der Zelle, ihr genetisches Material exakt zu kopieren und zu verviel-
fältigen. Dies führt potenziell zu Mutationen und einem erhöhten Krebsrisiko.      Über die Agrar-Umwelt-Programme der Bundesländer werden jedes Jahr Millionen von Euro für das Versprühen von Glyphosat bewilligt. Die pfluglose Bodenbear-beitung auf 76.620 Hektar und der damit der verbundene Einsatz
von Glyphosat wurde 2008 allein in Sachsen mit 3,6 Millionen Euro (PDF) gefördert.                                                                                             Bund.net

 


 

Deutschland geht klauen - und bezahlt die Gewerkschaften der Plantagenarbeiter*innen!

                                                                                                               Youtube

Peng Kampagne

Deutschland geht klauen

 

Mit »Deutschland geht klauen« widmet sich das Kollektiv den prekären Arbeitsverhältnissen im globalen Süden, die in direktem Zusammenhang mit den Produkten in deutschen Supermärkten stehen.  Menschen werden zum Diebstahl aufgerufen und können über die begleitende Website Erspartes direkt an die Produzenten spenden.       

Unser Ziel ist es Macht zu entflechten  

Auf eurer Website steht, ihr kämpft gegen die Barberei unserer Zeit. Wie definiert ihr diese Barberei?

Mit Barberei meinen wir eine menschenverachtende Politik, sowie global gesehen eine menschenverachtende Gesellschaft die trotz Zugang zu dem Wissen, dass es Lösungen und Strategien, sowie viele Möglichkeiten aktiv zu werden gibt, agiert wie sie agiert. Das ist irgendwie erschreckend und einem Kind nicht zu erklären. Im Prinzip kann sich jeder über die Ungerechtigkeiten, die mit den Produkten die wir konsumieren und unserem Lebensstil im Allgemeinen in Verbindung stehen, direkt informieren. Man muss sich nur fragen: »Wie kann es sein, dass ich selbst Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Medikamenten habe und andere Menschen nicht?«. Ein anderes Beispiel ist die Politik, die im Bezug auf Klimawandel gemacht wird. Da ist der Zug längst abgefahren. Trotzdem wird weiterdiskutiert als gäbe es das Problem nicht. Versuch einmal einem Kind zu erklären, warum wir uns als Gesellschaft kollektiv an der Erhöhung des Leides vieler Menschen beteiligen.

Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Medien?

Es sind nicht die Medien oder Journalisten an sich, sondern der Medienkapitalismus der hier die Schuld trägt. Wenn du als Journalist verpflichtet bist, möglichst schnell und klickbar zu arbeiten und deine Arbeit eben nicht nach sozialpolitisch relevanten Themen auszurichten, oder noch schlimmer nach Staatsdoktrin arbeiten musst, kannst du keinen guten Journalismus machen.

 

                                                                                                  brennstoff.com

 


 

Wenn Klimaforscher die Welt regieren würden

 

Autos abschaffen, Wald aufforsten, vegetarisches Essen – was muss der Mensch sofort tun, um die Erderwärmung zu stoppen? Neun führende Forscher antworten.                                                                                                           Zeit online

 


 

Witzenhausen ist Transition Town

 

Transition Town Witzenhausen - eine Kleinstadt wappnet sich.

 

Seit 2009 ist Witzenhausen Transition Town: ein Städtchen im Wandel für die Zeit nach dem Öl. Eine Einführung in die Idee für ein Leben nach dem Oilpeak.                                                                           zum Artikel

 


 

ZEIT-ONLINE:

Radverkehr fördern muss nicht teuer sein

 

Foto: picture alliance/Paul Zinken/dpa                                                                                          Zeit Online

 


 

Defend the Sacred von Dieter Duhm

 

Wie könnte die Friedensbewegung gewinnen?

 

Liebe Freunde in aller Welt,
der Kampf um Standing Rock ist wohl vorerst beendet. Die Ölindustrie hat mit Hilfe von Donald Trump und einigen Banken ihre Interessen durchgesetzt, die Pipelines wurden gebaut.......

Wir können die bestehenden Strukturen dauerhaft nur dadurch überwinden, dass wir eine tiefe Überzeugung aufbauen für das, was danach kommen soll.

 

....Gibt es eine Macht, mit der ein Leben in Liebe und Vertrauen gegen die Macht der Gewehre durchgesetzt werden kann?  

                                                                                 kgsberlin.de

 


 

Jenseits des WachtumszwanGs

 

Globale Armut und Umweltzerstörung solidarisch überwinden                          

 

1. Rote Linien ziehen – keine weitere Abgrabungen von Kohle in den deutschen Kohlerevieren

Angesichts der Auswirkungen der Verstromung von Braunkohle auf das Weltklima sind die aktuellen Ausstiegsszenarien völlig unzureichend. Wir brauchen einen deutlich schneller Kohleausstieg und einen schnelleren Stopp weiterer Abgrabungen, als bisher geplant....

attac.de

 


Klimaziele „Es fehlt der politische Wille“

 

Fraunhofer-Studie: Klimaziele für 2020 wären mit etwas mehr Konsequenz durchaus noch erreichbar. Dafür müsste die Politik handeln und beispielsweise Braunkohle-Kraftwerke abschalten.

17.08.2018 09:25 Uhr                                                        Frankfurter Rundschau

 


 

NASA:

Kollaps unserer Zivilisation unausweichlich

 

Egal, welches Modell die NASA-Forscher anwenden: Der Untergang unserer Zivilisation scheint unausweichlich. Ist die Menschheit am Ende?

 

Zusammenbruch der Zivilisation

 

Nun ist es sozusagen offiziell: Unsere Zivilisation ist am Ende. Wenn nicht in den nächsten Jahren eine radikale Umkehr erfolgt, ist der Untergang unserer Zivilisation auf dieser Erde nicht mehr aufzuhalten. Das ist das Ergebnis einer mathematischen Studie der NASA. 

 

.....Mehr Technik bedeutet auch mehr Konsum, und egal wie grün der Konsum ist – momentan würde uns nur noch eines helfen: deutlich weniger Konsum. Danach sieht es aber nicht aus. .............  

 

Und Umdenken heißt in diesem Kontext etwas mehr, als Bio-Croissants kaufen. So wohlmeinend alle Ideen von „grünem Konsum“ auch sein mögen: Letztlich sind sie womöglich nur eine naive Farce. Die westliche Elite versteht schlicht die Größenordnung der Katastrophe nicht. Es reicht nicht, Plastiktüten zu vermeiden, Bio-Äpfel zu kaufen und einmal im Jahr zur Earth Hour das Licht auszuschalten. Das Modell unserer Zivilisation an sich ist unhaltbar – grün oder nicht grün spielt dabei kaum eine nennenswerte Rolle.

 

Die gesamte westliche Welt müsste ihren Konsum um mehr als zwei Drittel reduzieren, es wäre eine völlig andere Lebensweise – eine die heute nur die sogenannten „Totalaussteiger“ zu begreifen scheinen, und die werden allgemein ausgelacht oder belächelt.                                                                                                                                                                                www.sein.de

 


 

Klimawandel verhüten


Entwicklungshilfe für Europa!  ;-)

 

Eine Idee von Attac Köln. Mitwirkende: "Entwicklungshelferin": Berena Yogarajah, "Übersetzer" und Text: Thomas Pfaff, Fotomontagen: Andreas Hougardy, Foto Kraftwerk: Herbert Sauerwein, Kamera/Videoschnitt: Hans-Dieter Hey

 

                                                                                             5,39 Min.   Youtube

 


 

Diagnose Kapitalismus

 

Suitbert Cechura zeigt, dass im Gesundheitswesen nicht einfach etwas

>>schiefläuft<<: Geschäftszwecke haben Vorrang.

                                                                             Nachdenkseiten
Junge Welt

 

«In ein paar Jahren wird das Gesundheitswesen unbezahlbar sein» – so das Bedrohungsszenario, das hierzulande seit Jahrzehnten aufgebaut wird. Die «Kostenexplosion» wird auf den demografischen Wandel zurückgeführt, aber auch auf eine übermäßige Inanspruchnahme von unnötigen Leistungen (Stichwort: «Freibiermentalität»). Die Unternehmen klagen, dass die Lohnnebenkosten durch die Beiträge für das Gesundheitswesen zu hoch seien und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt gefährden würden.

 

Mit diesen «Argumenten», die so tun, als ob es nur Sachzwänge gebe und keinen gesellschaftspolitischen Spielraum, werden Privatisierungen im Gesundheitswesen als unumgänglich vorangetrieben.

 

In einer der reichsten Gesellschaften der Welt werden Leistungen aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen, Krankenhäuser privatisiert, und am Pflegepersonal wird so sehr gespart, dass es gefährlich sein kann, ins Krankenhaus zu gehen.

 

Von den Hygienemängeln durch Personalmangel ganz zu schweigen! Gleichzeitig werden im Krankenhaus wie in den Arztpraxen mehr Leistungen erbracht, als medizinisch notwendig sind; die Pharmaindustrie verdient Unsummen, und von Jahr zu Jahr wird es – vor allem in ländlichen Gebieten oder in armen Stadtteilen – schwieriger, Termine bei Fachärzt_innen zu bekommen, obwohl es immer mehr Ärzt_innen gibt.

 

Wie hängt das zusammen? Diese Broschüre soll zeigen: Beim Thema Gesundheit geht es um viel Geld – und ein Teil dieses Geldes ist noch nicht vollständig kapitalistischen Interessen unterworfen  

                        

Gesundheit ist ein Ware                                                                   Pdf

 


 

Filmtipp!

Tomorrow: Die Welt ist voller Lösungen    Frankreich, 2015

Phoenix: 08.12.2018, 21:45 Uhr - 23:45 Uhr

 

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Eine Studie in der Wissenschaftszeitschrift «Nature» sagt einen wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nächsten 40 Jahre voraus.

Am ersten Punkt ihrer Reise entdecken die beiden, dass es möglich ist, ohne Düngemittel oder Pestizide und mit wenig Technik mehr Nahrung zu produzieren, als in der indusriellen Landwirtschaft. Einfach, indem man die Erde von der Natur „reparieren“ lässt, anstatt sie zu zerstören. Sie werden Zeuge, wie man mit 1.000 m² Anbaufläche mehr als 54.000 Euro im Jahr erwirtschaften kann,....

 

                                                                                                   Presseheft. Pdf

 

ORF2 (Österreich) So 16.12.2018 23:05 h

 


 

Ene, mene, muh, raus bist du

 

Landwirte

 

Alle wollen regional. Trotzdem geben in Deutschland Tausende Bauern jedes Jahr ihren Betrieb auf. Warum tun sie das? Und was sind die Folgen? Leo Frühschütz

Bauern stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. 270 000 von ihnen gab es bei der letzten Zählung 2017 noch in Deutschland. Halb so viele wie vor 25 Jahren. Jedes Jahr schließen weitere 5 000 Bauern ihre Stall- und Scheunentore.

Opfer des Systems "Hauptsache billig"                                                                                                                                   Schrot und Korn

 


Empört Euch!

 

Nach dem Tod eines Pressevertreters im Hambacher Forst, hat sich TTWWH Witten mit den Aktivisten auf dem Rathausplatz am 24.09-2018 vor Ort solidarisch gezeigt und ein ca. 3 x 4m grosses Plakat erstellt, auf dem der Werbeslogan von RWE: "voRWEg gehen" mit dem Zusatz: "Wir bieten massgeschneiderte Lösungen" in einen Zusammenhang mit der Abholzung des Waldes gebracht wird.

 

In Bezug auf den Klimawandel scheint RWE bei seiner Beschleunigung vorweggehen zu wollen, statt ihn zu bremsen.

Die Gletscherschmelze weltweit ist seit über 50 Jahren bekannt und auch der Zusammenhang mit der Industrialisierung ist kein Geheimnis.

Das heisst, das weder der Konzern, noch die Politik trotz Klimaabkommen bereit sind, sich diesem Problem von dem das Überleben der Zivilisation abhängt, verantwortungsbewusst zu stellen.

Laut einer Studie vom BUND (Bund für Naturschutz) kann RWE im gleichen Tempo der

letzten Jahre noch drei Jahre weiterbaggern, ohne diesen Wald roden zu müssen. Er ist der Rest eines Waldes mit einer 12000 jähriger Geschichte, sozusagen ein Stück schützenswerte Heimat, die auch vielen seltenen Tierarten ein zu Hause bietet, die mit modernen Maschinen innerhalb weniger Wochen abgeholzt werden kann.

Es gibt also keinen vernünftigen Grund sofort abzuholzen, es sei denn man möchte demnächst, falls die Politik einen Kohleausstieg beschließen sollte, Schadensersatzforderungen für entstanden Kosten stellen, nachdem man eine der letzten schützenswerten Lebensoasen vernichtet hat.

Da der Kohleausstieg schon längst überfällig ist, ist es ein Hohn mit Brandschutz im Hambacher Forst für die Räumung zu argumentieren, während überall auf der Welt die Menschen durch Dürren und Wetterkatasrophen sterben.

 

Zitat: "System change, not climate change!

Die Klimaerwärmung ist keine graue Theorie, sondern brutale Realität:

Die Rekordniederschläge und -stürme der vergangenen Monate senden bittere Grüße: aus Puerto Rico, Mumbai, Houston…

Das Klimachaos kommt immer heftiger in den Metropolen an. Zugleich potenziert die Klimakrise die bestehenden sozialen Ungleichheiten des globalen Kapitalismus.

Die Kosten tragen vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten. Ein Ende ist nicht in Sicht:
Mit einem globalen Temperaturanstieg von 2 bis 4,9 Grad
(90%ige Wahrscheinlichkeit) droht eine umfassende „Zivilisationskrise“, wie es indigene soziale Bewegungen beim Weltsozialforum 2007 im brasilianischen Belem ausdrückten.

Statt aufhaltsamer Katastrophe, könnte alles allerdings ganz anders sein: Eine Transformation hin zu einem sozialen, ökologischen und demokratischen Weltwirtschaftssystem ist machbar!

Jedoch nicht innerhalb eines anachronistisch-ineffizienten, wachstumsbasierten, profit orientierten Wirtschaftssystems. Daher: System change, not climate change!"

(systemchange-not-climatechange.at)

 

Die reine Profitgier und Unflexibilität die über Leichen geht, ist der Motor für diese zerstörerischen Prozesse, die sich trotz anhaltender Demonstrationen und Unterschriftenaktionen scheinbar auch nicht durch eine Mehrheit im Volk stoppen lassen wollen. Sowohl die Politik, die Energiekonzerne als auch die Autokonzerne verschlafen Jahrzehntelang die Entwicklungen auf dem Planeten - obwohl die ersten Elektroautos die in Serie gehen sollten schon in den 70iger Jahren vorgestellt wurden und in den 80 igern auch schon über verbindliche Regeln für Emissionen diskutiert wurde - und wollen dann vom Steuerzahler gerettet oder entschädigt werden, aber wer rettet den Steuerzahler vor den kommenden Umwälzungen?

Das entbehrt jeder Verantwortung, Moralvorstellung und widerspricht sämtlichen moralischen Werten, die die westliche Zivilisation angeblich verteidigen will.

In Wahrheit werden nur die Profite und die Vormachtstellungen von Konzernen verteidigt, während auf der Erde Prozesse in Gang gekommen sind, die kein Mensch mal so eben umkehren kann, mit keiner Technik der Welt.

Wann halten wir mal inne, um über den Sinn unseres Handels nachzudenken und ernsthaft zu diskutieren? Hinterher - wie nach dem zweiten Weltkrieg?

Ob dann noch jemand da ist, mit dem man diskutieren kann?

 

von Rainer Gehrke - Mitglied der BI "Empört Euch!" Witten

 


 

Solarstrom:

Weniger Förderung für große Anlagen ab 2019

 

Solaranlagen werden immer günstiger. Die Bundesregierung sieht bei großen Anlagen bereits eine Überförderung und senkt die Einspeisevergütung ab 2019. Anders als einst geplant, erfolgt dies aber noch nicht zum 1. Januar.

 

Von Jana Tashina Wörrle

 

Der Anteil von Strom aus Sonne, Wind und Biomasse an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland hat weiter zugenommen – und er soll weiter steigen. Nach den neuesten Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist er in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auf 38 Prozent angestiegen. Damit lag er um drei Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum. Die Bundesregierung hat allerdings Ziele, die noch weit höher liegen. So soll der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2030 schon bei 65 Prozent liegen. Damit das gelingt, sollen unter anderem mehr Solaranlagen installiert werden.

 

                                                                              Deutsche Handwerkszeitung

 


 

Fridays for Future

 

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Deswegen gehen wir freitags weder in die Schule noch in die Uni. Denn mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!

 

                                                                                            Fridays for Future

 


Fest der Freude und der Musik

 

Licht und Luftbad

vom 6.07.18 bis 8.07.2018

 

Nachdem es in 2017 kein *Fest der Feude und der Musik* gegeben hat, wird
es dieses Jahr zum vierten Male heißen: Come together – kommt und
zelebriert mit uns gemeinsam das Leben und den Sommer mit herzlichen
Begegnungen im fabelhaften Licht- und Luftbad (*Egge 2, 58453 Witten*) –
dem über 5000 qm großen Gartengelände auf dem bewaldeten Helenenberg
direkt am Zentrum Wittens.

Am Freitag 06.07.2018 ab 16:00 Uhr wird aufgebaut und Helfer sind
herzlich willkommen!

Am Samstag, 07.07.2018 ab 14:30 Uhr startet das Programm bis in den
frühen Morgen.

Am Sonntag, 08.07.2018 gibt’s ein großes gemeinsames Frühstück bei
traditionelle bestem Wetter und anschließend räumen wir gemeinsam
gemütlich auf und machen noch eine schöne Abschluß-Session.


Als *Non-Kommerzielles Event* wird auch dieses Jahr kein Eintritt
erhoben, allerdings stellen wir Getränke (ohne Alkohol) und das
köstliche Essen.
Alle Musiker spielen ohne Gage* aus Freude an der Sache und um die
Freude mit allen zu teilen. Herzlicher Dank und ein super Publikum ist
Euch sicher.
Um alle unsere Kosten zu decken und darüber hinaus etwas Geld an das
Licht- und Luftbad Witten e.V. spenden zu können sammeln wir eine angemessene Spende aller Feiernden.           


 

Der Meister des Bodens

 

NaturNah -

Salbei, Lavendel, Minze, Indianernessel oder Zitronenverbene: Heinz Grotzke und Anke Brauman hegen und pflegen den Rügener Boden, auf dem ihre duftenden Teekräuter wachsen.

Die Kräuter von Heinz Grotzke und Anke Braumann in Frankenthal auf Rügen stehen gut, trotz der langen Trockenheit im Jahr 2018.

                                                                                        Zum Film > NDR 28Min.

 


 

Wildkräuterwanderung an der Ruhr  mit Rieke Busch, Apothekerin

 

Nach der wunderbaren Führung im Frühjahr, nun wie geplant ein Angebot im Herbst.

Termin Samstag, der 21.10.2017 , 14.00 Uhr

Treffpunkt: Herdecke, Ruderclub Westfalen 1929, vor dem Hotel Zweibrückerhof, rechts Fußweg zur Ruhr. Anfahrt mit dem Bus 376.

 

Infos und Anmeldung bei                                             margoteppinger@web.de 

 


"Offene Gartentür" im NaWit-Naturgarten" am 23.06.2018

Margot und Gaby von der TTWWH waren zu Gast bei der Naturschutzgruppe Witten. Der Vernetzungs-
gedanke stand bei dem gemeinsamen Gespräch mit den ehrenamtlichen Mitgliedern im Vorder-
grund.

 

von rechts: Susanne, Hildegard und Birgit von der Nawit e.V., Gaby und Margot von der TTWWH.

 

Impressionen des wunderschönen Naturgartens:

     Artikel von: aus Witten, 11. November 2017         lokalkompass.de


"Auch hässliches Gemüse kann man essen!"

 Artikel von Gisela Ladwig/ Foto: Ladwig

Vortrag bei Transition Town Witten/Wetter/Herdecke

Obwohl es immer mehr Menschen gibt, die auf die Qualität von Lebensmitteln achten und diese kritisch hinterfragen, ist es vor allem die Verschwendung von Gemüse, Obst, Brot und Co , die sich hierzulande immer noch auf einem erschreckend hohen Niveau befindet. ...

                                                                                        Lokalkompass 11.11.17

Weitere Artikel über Transition Town Witten/Wetter/Herdecke auf "Lokalkompass Witten":

http://www.lokalkompass.de/witten/profile/gisela-ladwig-98458.html